Über uns

Mit rund 140'000 Mitgliedern ist der Schweizer Alpen-Club SAC einer der grössten Sportverbände der Schweiz. 

 

Seit der Gründung 1863 ist der SAC eine mitgestaltende Kraft bei der Entwicklung des Alpenraums und des Alpinismus. Aus dieser Tradition heraus setzt er sich für verantwortungsvollen Bergsport und weitgehend freien Zugang zur Bergwelt ein.

 

Das Tätigkeitsfeld des SAC ist breit. Der Verband

  • unterhält 152 Berghütten
  • bietet Ausbildungskurse im Bergsport an
  • stellt die Nationalmannschaften im Sportklettern und Skitourenrennen und trägt Wettkämpfe aus
  • setzt sich für die Zukunft des Bergsports in intakter Natur einp
  • publiziert Skitouren-, Wander- und Kletterführer sowie die Mitgliederzeitschrift "Die Alpen"
  • ist zusammen mit der REGA Mitbegründer der Stiftung Alpine Rettung Schweiz
  • engagiert sich im Bereich Kultur und unterstützt das Alpine Museum der Schweiz
  • betreibt eine umfangreiche Bibliothek

 

Das Archiv des SAC befindet sich seit 2012 in der Burgerbibliothek Bern. Online-Katalog

Geschichte des SAC: die Meilensteine im Überblick

  • 1863: Gründung (als dritter Alpenclub in Europa, nach jenem in England, 1857, und in Österreich, 1862)
  • 1863: Bau der ersten Clubhütte, der Grünhornhütte
  • 1864: erste Publikation des "Jahrbuches des S.A.C.", später «Die Alpen»
  • Um 1900 zählt der SAC 43 Sektionen und 6000 Mitglieder
  • 1905: Eröffnung des Alpinen Museums der Schweiz in Bern
  • 1907: Frauen werden aktiv aus dem SAC ausgeschlossen
  • 1918: Gründung des Schweizerischen Frauen-Alpenclub
  • 1933: 1. SAC Kunstausstellung in Zürich
  • 1963 sind bereits 44'500 Männer Mitglied
  • 1977: Gründung der Geschäftsstelle in Bern
  • 1979: 1. Vergabe des Prix Meuly
  • 1980: Fusion mit dem Schweizerischen Frauen-Alpenclub. Die Mitgliederzahl steigt sprunghaft auf 69'201
  • 1990: Integration der SAC-Bibliothek in die Zentralbibliothek Zürich
  • 1992: Vergabe des 1. SAC Kulturpreises
  • Seit 1994 ist der SAC offizieller Förderer des Wettkampf-Sportkletterns,
  • seit 1997 auch von Skitourenrennen
  • 1996: Integration der Jugendorganisation (JO) in den SAC
  • 1996: Abschaffung des Zentralkomitees (Vorortsprinzip) und Gründung des Zentralvorstandes
  • 2006: Der SAC wird mit dem Tourismuspreis Milestone ausgezeichnet
  • 2006: Auslagerung der Bergrettung in die eigenständige Stiftung Alpine Rettung Schweiz
  • 2009: Gewinn des Milestone-Sonderpreises in der Kategorie Nachhaltigkeit
  • 2012: Das Archiv des SAC wird in die Burgerbibliothek Bern integriert
  • 2013: Der SAC feiert sein 150-Jahr-Jubiläum

Gründung des SAC

Am 19. April 1863 gründeten 35 Herren aus Aarau, Basel, Bern, Buochs, Glarus, Luzern, Olten, St. Gallen und Zürich im Bahnhofsgebäudes Olten den Schweizer Alpen-Club SAC. Sie folgten dem Aufruf des Zürchers Rudolf Theodor Simler, Dozent für Chemie und Geologie an der Uni Bern: Er hatte davor gewarnt, die damals boomende Eroberung der Alpen den Ausländern alleine zu überlassen. 1857 waren der Alpine Club in London und 1862 der Oesterreichische Alpenverein entstanden. Simler hatte vorgeschlagen, eine schweizerische Bergsteigervereinigung könnte "ohne Zweifel Besseres, für das Vaterland unmittelbar Fruchtbareres leisten". In diesem Sinne wurden die Statuten aufgestellt und als Exkursionsgebiet Tödi und Clariden bestimmt. Ende 1863 zählte der SAC bereits 7 Sektionen mit total 358 Mitgliedern.

Erschliessung der Alpen

Eine Schweiz ohne Berge: undenkbar. Eine Schweiz ohne SAC: ebenfalls. Seit seiner Gründung hinterlässt er im Land Spuren. Auf Initiative von SAC-Mitgliedern taufte der Bundesrat 1863 den höchsten Gipfel des Landes am Monte Rosa in Dufourspitze (4634 m) um, zu Ehren des Generals und Topografen Guillaume-Henri Dufour. Unermüdlich kletterten die Clubisten auf schon be- und noch viel mehr unbestiegene Gipfel, beschrieben die Routen in Publikationen, überzogen die Alpen mit einem Netz von Hütten und Wegen, waren mitbeteiligt am Führer- und Rettungswesen. Und halfen entschieden mit bei der Arbeit an der Landeskarte der Schweiz. Ohne den SAC hätte der sich der Tourismus in den Bergen nicht so stark entwickelt – und gleichzeitig schaute der Club, dass nicht jeder Gipfel mit einer Bahn erschlossen wurde.

Erforschung der Berge

Wie heisst dieser Berg? Wer kam als Erster hinauf? Wie gross war der Rhonegletscher? Wie sind die Alpen entstanden? Darf man das Edelweiss pflücken? Fragen, zu deren Beantwortung die Mitglieder des SAC Massgebliches beigetragen haben. Alpinismusgeschichte, Botanik, Ethnologie, Geologie, Glaziologie, Lawinenkunde, Meteorologie, Nomenklatur: Clubisten waren in vielen bergrelevanten Forschungsgebieten aktiv, hierzulande und in andern Gebirgen der Welt. Das beweisen schon nur all die Publikationen, vom ersten "Jahrbuch des Schweizer Alpenclub" von 1864 bis zur Jubiläumsschrift zum 150-Jahr-Jubiläum. Auch die Zentralbibliothek des SAC in Zürich und das Alpine Museum in Bern zeugen von der Leidenschaft seiner Mitglieder, in die Berge zu gehen – und darüber in verschiedensten Formen zu berichten.

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