Urner Ständerat Josef Dittli setzt sich für naturnahen Tourismus in Jagdbanngebieten ein

17.03.2017

Ständerat Josef Dittli geht die aktuelle Jagdbannverordnung zu weit. Diese besagt, dass sich Skitourengänger nur auf Routen bewegen dürfen, die vom Bundesamt für Landestopographie vorgegeben werden. Zusätzliche Routen, die zum Bespiel in SAC-Führern beschrieben werden, gelten seit der Revision der Jagdbannverordnung im Jahr 2012 nicht mehr.

Mit der am 15. März 2017 eingereichten Motion will Ständerat Dittli eine angemessene Balance zwischen Wildschutz, Nutzung der Natur und naturnahem Tourismus erreichen.

Der Bundesrat wird mit diesem parlamentarischen Vorstoss mit zwei Punkten beauftragt:

1. Die Jagdbannverordnung soll so angepasst werden, dass nicht nur auf Basis der Karten des Bundesamtes für Landestopographie über erlaubte Schneesportrouten entschieden wird, sondern die Festlegung auch aufgrund der SAC-Führerliteratur erfolgt.

2. Ein naturnaher Tourismus soll auch im Sommer ohne Einschränkungen möglich sein.

Weiterführende Links:
Motion "Gebührende Berücksichtigung des naturnahen Tourismus in Jagdbanngebieten"
Jagdbanngebiete
Luzerner Zeitung - "Wo sollen Skitourengänger hin?"


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