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Schwierigkeitsangaben sind wichtige Hilfsmittel für die Tourenvorbereitung. Damit werden die Anforderungen einer Tour auf einen kurzen Nenner gebracht. Bei allen Unterschieden zwischen den Sportarten: Allen gemein ist die grosse Bandbreite zwischen der einfachsten und der höchsten Schwierigkeitsstufe.

Die Abgrenzungen zwischen Berg- und Alpinwandern, Hochtouren und Klettern sowie zwischen Ski-/Snowboardtouren und Schneeschuhtouren sind fliessend. Ein Beispiel: Anspruchsvolle Alpinwanderungen ab T5 erfordern ähnliches Können bezüglich Trittsicherheit wie leichte Kletter- oder Hochtouren, auch wenn technische Sicherungsmittel in diesem Gelände in der Regel nicht erforderlich sind.
Die SAC-Absicherungsskala ist eine vom SAC entwickelte Ernsthaftigkeitsskala. Hier wird die Route nach Möglichkeiten der Absicherung, Abstand und Zuverlässigkeit der Haken bewertet.
Die SAC-Berg- und -Hochtourenskala ist eine speziell für hochalpine Fels- und Eistouren entwickelte Schwierigkeitsskala. Sie dient der Graduierung der einzelnen Routen als Referenz bei normalen und trockenen Wetterbedingungen und orientiert sich jeweils an der Schlüsselstelle.
Die UIAA-Skala wird in römischen oder arabischen Ziffern angegeben.
Die Französische Skala wird in arabischen Ziffern sowie jeweils einem Buchstaben (a, b oder c) angegeben.
Die verschiedenen Kletterskalen im Überblick:
UIAA, USA, Australien, Grossbritannien, Frankreich, Südafrika.
Die SAC-Schneeschuhtourenskala ist eine speziell für Schneeschuhtouren entwickelte Schwierigkeitsskala. Sie ist in sechs verschiedene Grade eingeteilt: WT1 (leichteste) bis WT6 (schwierigste) wobei "WT" für "Wintertrekking" steht.
Die SAC-Skitourenskala ist eine speziell für Skitouren entwickelte Schwierigkeitsskala. Sie ist in sieben verschiedene Grade eingeteilt: L (leicht) bis EX (extrem schwierig).
Die SAC-Wanderskala dient der Bewertung von Bergwanderwegen. Sie ist in sechs verschiedene Grade eingeteilt: T1 (leichteste) bis T6 (schwierigste) wobei "T" für "Tourism" steht.
Für Klettersteige bestehen verschiedene regional übliche Schwierigkeitsskalen. In der Schweiz setzt sich die "Hüsler-Skala" durch.