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Am Freitag, 15. Juni, findet in Chur die erste Bündner Sportnacht statt. An dieser Gala werden mehrere Preise an erfolgreiche und verdienstvolle Sportler verliehen – unter anderem der Sportpreis für den Sportler des Jahres.
Für den Bündner Verband für Sport wird der 15. Juni ein grosser Tag. Erstmals wird er den traditionellen Sportpreis, der schon zum 13. Mal verliehen wird, in einem gediegenen Rahmen an den Gewinner oder die Gewinnerin überreichen. «Mit der Bündner Sportnacht gehen wir einen neuen Weg. Die Sportler und Gäste werden in den Genuss eines schönen Abends und eines interessanten Rahmenprogramms kommen», erklärt Remo Cavegn. Der Präsident des Bündner Verbands für Sport ist bereits heute sicher, dass die Sportnacht in den nächsten Jahren zur Institution wird. Das Echo aus den 46 Mitgliederverbänden der verschiedensten Sportarten mit insgesamt 72 000 Mitgliedern sei durchwegs positiv. «Uns liegen sehr viele Anmeldungen vor. Das Interesse, bei der Premiere dabei sein zu wollen, ist riesig», so Cavegn.
Acht nominiert
Höhepunkt der ersten Bündner Sportnacht wird die Verleihung des Bündner Sportpreises sein. Die Liste der bisherigen Preisträger kann sich sehen lassen: Unihockey-Meister Rot-Weiss Chur (2000), die Skirennfahrer Silvano Beltrametti (2001) und Carlo Janka (2009), die Langlauf-Frauen-Olympiastaffel (2002), die Schwimmerinnen Carmela Schlegel und Ramona Pedretti (2003), Schwinger Stefan Fausch (2004), Snowboarderin Daniela Meuli (2005), das Curling-Team Flims um Skip Mirjam Ott (2006), die Langläufer Toni Livers (2007), Dario Cologna (2008), Curdin Perl (2011) und Mountainbiker Nino Schurter (2010). Ein weiterer hochkarätiger Name kommt am 15. Juni dazu. Acht Sportler sind es konkret, die infrage kommen: Elias Ambühl (Freeski), Christian Haller (Snowboard), Alex Fiva (Skicross), Jacqueline Gasser (Leichtathletik), Nina Caprez (Sportklettern), Beat Clopath (Schwingen), Monika Waidacher (Eishockey) und Nino Niederreiter (Eishockey). Weitere Kandidaten wie die Davoser Langlauf-Weltcup-Podestläuferin Laurien van der Graaff oder die Untervazer Ringer Sandro und Mirco Moser, die mit Kriessern den Meistertitel gewannen, haben es dagegen aus diversen Gründen und Überlegungen nicht in die Endausscheidung geschafft.
Voting läuft bis am 28. Mai
Wer zum Bündner Sportler des Jahres gewählt wird, entscheidet zu 50 Prozent eine Fachjury. Dieser gehören neben Remo Cavegn, Stefan Caprez (Organisator Bündner Sportnacht), Thierry Jeanneret (Leiter Graubündensport) und René Weber (Sportchef «Südostschweiz») an. Genauso viel Einfluss auf den Ausgang haben sämtliche Bündner Sportfans. Von heute bis am Pfingstmontag, 28. Mai, um 23.59 Uhr können sie per Internet-Voting für einen der acht Kandidaten stimmen (www.suedostschweiz.ch/sportnacht oder www.sportnacht-gr.ch). Sämtliche Wahlteilnehmer nehmen automatisch an einem Wettbewerb teil und sind möglicherweise am 15. Juni als Gast bei der ersten Bündner Sportnacht mit dabei.
Erstmals ein Milestone-Preis
Neben Vertretern der kantonalen Sportverbände, der Politik und der Wirtschaft hofft Cavegn bei der Sportnacht-Premiere auch möglichst alle ehemaligen Preisträger begrüssen zu dürfen. Ihnen winkt dort nämlich die Chance, den erstmals vergebenen Milestone-Preis zu erhalten, der für eine herausragende Leistung im letzten Jahr verliehen wird. An Kandidaten dafür mangelt es in Graubünden nicht. Mit Dario Cologna, den Davoser Curlerinnen oder Nino Schurter seien mögliche drei Kandidaten schon einmal verraten. (rw)