bergundsteigen #94 erschienen

15.04.2016

Dieses Magazin wird gemeinsam von ÖAV, DAV, AVS und SAC herausgegeben und erscheint viermal im Jahr. Wie ist die aktuelle Ausgabe entstanden?

Zuerst bekam die Redaktion im letzten Frühjahr einen Bericht von zwei Bergsteigern gemailt, die am Wiesbachhorn in eine Spalte gestürzt sind und dort 22 Stunden auf ihre Rettung gewartet haben. Dieser Unfall hat über die Grenzen Salzburgs hinaus Wellen geschlagen und wie gewohnt wurde diskutiert und besser gewusst. Im Freundeskreis, im Netz und vor Journalisten. Etwas später musste sich ein Redakteur im Rahmen eines Gutachtens mit der Alarmierung der Rettungskette beschäftigen und hatte etwas Einblick, wie eine Leitstelle einen alpinen Notfall abwickelt. Dann war da noch die Luftaufnahme eines Lawinenkegels in der Tageszeitung, die am selben Tag eines Lawinenabganges aufgenommen wurde und neben welcher der Name des lokalen Pressefotografen stand - allerdings waren am Unfalltag nur zwei Rettungshelikopter vor Ort.

 

Wer verständigt eigentlich wann die Presse? Was ist für „die Medien“ eine geile Story und berichtenswert? Sind Journalisten für Bergsteiger und Einsatzkräfte wichtige Partner, die helfen können oder lästige Anhängsel, die behindern und einem alles im Mund verdrehen?

 

Ausgehend vom erwähnten Spaltensturz-Beitrag von Edi Mörtl und Thomas Mansberger, finden sie in dieser Frühlingsausgabe Interviews, Stellungnahmen und Texte vom Flugretter Markus Amon, der Medienexpertin Milena Preradovic und Norbert Altenhofer vom Katastrophenschutz Salzburg.

 

Weiters gibt es den ersten Teil eines Beitrages, der uns auf den aktuellen Stand in Sachen Bergradlfahren bringen möchte, die Ergebnisse einer medizinischen Untersuchung zu Blitzunfällen in Österreich, eine Erklärung wie topografische Bergsteigerkarten in Feldarbeit entstehen und Lisi Steurer geht der Frage nach, was es mit Frauen und dem Ruin des Alpinismus auf sich hat.

 

Und weil die Skihochtourensaison gerade erst richtig begonnen hat, gibt es einen famosen Text zur Schneemetamorphose von Martin Proksch und Martin Schneebeli vom SLF.

 

 

Alle Beiträge, weitere Leseproben und Abo-Möglichkeit unter www.bergundsteigen.at

 

Leseproben:

bergundsteigen im Gespräch mit Markus Amon

Die Frau und der Ruin des Alpinismus


Produced by newimpact AG