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Weltcup-Skitourenrennen in Tromso, Norwegen
Anthamatten zurück auf dem Podest
Fast am Ende der Skitourenrenn-Saison schafft es Martin Anthamatten noch auf ein Weltcup-Podest. Am Einzelwettkampf in Norwegen erreichte er Platz drei. Marcel Marti siegte im Sprint.
Seinen spektakulären Sturz an der Pierra Menta, wonach er das Rennen mit Partner Florent Troillet aufgeben musste, hat Martin Anthamatten gut verarbeitet. Fast auf den Tag genau einen Monat später steht er in dieser Saison zum ersten Mal auf einem Weltcup-Podest. In Tromso, im Norden Norwegens, fanden ein Sprint- sowie ein Einzelwettkampf statt. „Ein Superrennen", schwärmt der Zermatter einmal mehr. Zeitweise an der Spitze gelaufen, waren am Ende nur Teamkollege Yannick Ecoeur (zwei Sekunden) und der Franzose William Bon Mardion (rund eine Minute) schneller. Im Gesamtweltcup beschert ihm das den fünften Platz. Martin Anthamatten ist damit der beste Schweizer. Gerade rechtzeitig habe er zu seiner Form zurückgefunden, so Anthamatten im Hinblick auf die kommende Patrouille des Glaciers. Bei diesem allerletzten Skitourenrennen der Saison in zwei Wochen steht der 28jährige als Favorit am Start.
Auch im Sprint überzeugte das SAC Swiss Team: Marcel Marti aus Grindelwald gewinnt überlegen vor dem Deutschen Josef Rottmoser und dem Italiener Robert Antonioli.
In der Gesamtwertung der Kategorie Espoir/U23 erreichte die Walliserin Victoria Kreuzer den dritten und Martin Anthamatten bei den Senioren (Elite) den fünften Rang.