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Der SAC ist vom Klimawandel betroffen, z.B. durch die Veränderung der alpinen Landschaften und der Naturgefahren. Er ist jedoch auch mitverantwortlich für die steigenden CO2-Emissionen, insbesondere verursacht durch die hohe Mobilität der Bergsportler für die An- und Rückreise.
Für den Schwerpunkt „Bergsport und Klimawandel“ hat sich der SAC folgende drei Ziele gesetzt:
Die Abgeordnetenversammlung hat für die Phase bis 2014 unter anderem den Schwerpunkt „Wechselwirkungen zwischen Bergsport und Klimawandel thematisieren” verabschiedet.
Unter Koordination des Bereichs Umwelt haben die Bereiche Bergsport & Jugend, Hütten, Umwelt, Verlag, Leistungssport, Marketing, Zeitschrift sowie Kommunikation ein Rahmenkonzept für die Umsetzung dieses Schwerpunktes erarbeitet. Die Projekte wurden dabei in folgende drei Themenkreise gegliedert:
Säule I: Informations- und Sensibilisierungsmassnahmen
Säule II: Reduktions- und Kompensationsmassnahmen
Säule III: Anpassungsmassnahmen
Im 2010 hat die Arbeitsgruppe Sport und Umwelt, in der Swiss Olympic, die Bundesämter für Sport (BASPO) und Umwelt (BAFU) und der SAC vertreten sind, beschlossen, ein Modul Sport in die Anpassungsstrategie zur Klimaänderung des Bundes zu integrieren. Daraufhin haben BASPO und BAFU unter dem Titel „Klimaänderung und Sport. Der Sektor Sport als Betroffener und Verursacher der Klimaänderung. Mögliche Anpassungs- und Vermeidungsstrategien“ eine Studie in Auftrag gegeben. In der Begleitgruppe nahm auch der SAC Einsitz. Aus dem Schlussbericht zur Studie geht deutlich hervor, dass der Bergsport besonders stark von der Klimaänderung betroffen ist. Handlungsbedarf entsteht, weil die Attraktivität der Landschaft und die Schneesicherheit ab-, die Naturgefahren dagegen zunehmen. Die Studie bietet eine gute Grundlage für den Dreijahresschwerpunkt „Bergsport & Klimawandel“ des SAC.
In der CAA-Klimastrategie von 2010, der auch der SAC zugestimmt hat, wurden folgende Ziele festgelegt:
Gemäss Leitbild 2005 stellt sich der SAC auch den klimapolitischen Herausforderungen. Das Ressort Umwelt hat eine Klimastrategie entworfen, in dem neben Massnahmen im Bereich Verkehr/Mobilität auch die politische Mitwirkung enthalten ist. Der SAC äusserte sich schon 2004 in einer Stellungnahme klar für eine verbrauchsabhängige CO2-Abgabe; im Frühling 2007 hat er seine klimapolitischen Forderungen in einer Petition in Plakatform gemeinsam mit Greenpeace an das Parlament und den Bundesrat unterstrichen.