Neue Pärke

Parc Adula: Vernehmlassung Charta (2016)

Januar 2016: Mit dem Parc Adula ist ein neuer Nationalpark auf dem Gebiet der Kantone Graubünden und Tessin geplant. Der SAC begrüsst dieses Projekt grundsätzlich. Nationalpärke leisten einen wichtigen Beitrag zur Förderung eines landschaftsorientierten und sanften Tourismus. Sie dürfen jedoch nicht im Widerspruch zum weitgehend freien Zugang für Bergsportaktivitäten und zum Erhalt der SAC-Hütten stehen. Der SAC-Zentralvorstand verlangt in seiner Vernehmlassungsantwort unter anderem, dass alle alpinen Routen im Sommer, die in der SAC-Führerliteratur aufgeführt sind, weiterhin begehbar bleiben. Gemäss Vernehmlassungsunterlagen werden fast 50% der Routenkilometer aufgehoben. Bei den alpinen Routen im Winter sind ebenfalls noch Ergänzungen vorzunehmen. Die Aufenthaltsbereiche (z.B. um SAC-Hütten), auf denen sich die Besucher frei bewegen können, sind als Flächen auszuweisen, welche grosszügig bemessen sind und sich an natürlichen Geländegrenzen orientieren.

 

November 2016: Anfang Oktober wurde der Vernehmlassungsbericht publiziert. Diesem zufolge wurden die wichtigsten Eingaben des SAC leider nicht berücksichtigt. In der SAC-Zeitrschrift "die Alpen" 11/2016 erschien dazu eine Kurzmeldung (> Downloads).

 

 

 

Pärkeverordnung (2007)

Mit einer Ergänzung des Natur- und Heimatschutzgesetzes NHG wurde von 2003 bis 2005 die Grundlage für die Schaffung von neuen Parktypen von nationaler Bedeutung geschaffen. In der damaligen Vernehmlassungs-Antwort äusserte sich der SAC grundsätzlich positiv. Er forderte jedoch, dass der weitgehend freie Zugang für den Bergsport in den alpin-hochalpinen Parkregionen (inkl. Kernzonen) erhalten bleibe und die SAC-Hütten als dezentrale "Mini-Besucherzentren" aufgewertet werden sollten. Im Anfang 2007 vorgelegten Entwurf zur entsprechenden Verordnung (Pärkeverordnung) sahen wir diese Anliegen nicht berücksichtigt und deponierten nochmals eine deutliche Stellungnahme.

Produced by newimpact AG