Gut geplant wird deine Herbstwanderung ein Genuss Unsere Tipps für deine Sicherheit

Mit einem Wegenetz von über 60'000 km lockt das Wanderland Schweiz viele Bergliebhaber in die Höhe. Gerade im Herbst, wenn die Lärchen die Natur in Gold tauchen und sich die Nebelwatte über dem Mittelland ausbreitet. Jede Jahreszeit birgt aber auch ihre Tücken in den Bergen. Wir zeigen dir, worauf du bei deiner Herbstwanderung achten solltest.

Dass Wandern nicht trivial und gefahrenlos ist, zeigen die jährlichen Unfälle, leider auch mit tödlichem Ausgang. Noch ist es möglich, schöne und ausgedehnte Wanderungen im Gebirge zu unternehmen. Beachte bei deiner Planung folgende Punkte, um das Unfallrisiko klein zu halten:

  • Im Herbst ist in den Bergen, insbesondere in den schattseitigen Hängen, vermehrt mit Schnee zu rechnen. Südseitig liegt diese Grenze jeweils wesentlich höher. Hier besteht erhöhte Ausrutsch-, Absturz- und Lawinengefahr. Oft ist es auch schwierig, aus einem steilen Schneefeld wieder umzukehren. Über die aktuellen Schneeverhältnisse kannst du dich über das Lawinenbulletin oder regionale Webcams informieren. Hilfreich ist auch die Beobachtung (Wetter-Apps) der Niederschläge mit der Schneefallgrenze der Vortage.
  • Nach kalten, insbesondere klaren Nächten, kann schon ab mittleren Lagen das Terrain gefrieren. Diese Situation entschärft sich im Tagesverlauf auf den sonnseitigen Hängen mit den ersten Sonnenstrahlen. Auf den schattseitigen Hängen können diese Verhältnisse den ganzen Tag vorherrschen.
  • Die Tage im Oktober bis November sind wesentlich kürzer. Ein gutes Zeitmanagement mit genügend Reserven ist wichtig, um nicht unter Zeitdruck zu wandern und so das Unfallrisiko zu verkleinern.
  • Im Herbst fallen die Temperaturen wesentlich und Wetterwechsel wirken sich extremer (Temperatursturz, Schneefall) aus. Eine gute Bekleidung und entsprechendes Schuhwerk schützen vor unliebsamen Erfahrungen mit der Kälte.

 

Eine gute Planung hilft, Unfälle zu vermeiden und die Wanderung genussvoller zu erleben!

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