13, die Glückszahl der Schweiz Medaillenflut in Pelvoux

Das SAC-Swiss Team ist mit 13 Medaillen von der WM nach Hause gekommen, darunter sind 3 goldene. Dies trotz krankheitsbedingten Absenzen im Team.

Beim Nachwuchs waren nur sechs Schweizer Athleten an der Weltmeisterschaft in Pelvoux (F) am Start. Bei den Senioren wurden fünf und beim Nachwuchs vier Medaillensätze ver-geben. Der junge Walliser Thomas Corthay, bereits Weltmeister im Sprint, packte die Chance und holte sich zusammen mit dem Freiburger David Brodard und der Bündnerin Jana Müller Silber in der Staffel. Letztere war bei ihrer ersten WM-Teilnahme die grosse Entdeckung beim Schweizer Nachwuchs. Der zweite an der WM teilnehmende Freiburger, Rémi Bonnet, gewann nach einem packenden Schlusskampf in der letzten Abfahrt die Bronzemedaille im Einzelrennen.

Der Genfer Bastien Hug und der Waadtländer Tassio Serra kamen krankheitsbedingt nicht richtig auf Touren, konnten aber wertvolle Erfahrungen für die Zukunft sammeln.

Anthamatten hinter Jornet

Das Vertical Race ist die Domäne des Spaniers Kilian Jornet. Der Katalane holte zum dritten Mal in Folge die Goldmedaille in dieser Disziplin. Der 2. Rang des Schweizers Martin Anthamatten kam als 15 Sekunden hinter dem spanischen Wunderkind ins Ziel, ein Exploit. Yannick Ecoeur aus Morges als 6., Andreas Seindl als 15. und Alan Tissières als 18. (5. bei den Espoirs) bewiesen, dass die Nationalmannschaft in hier über Trümpfe verfügt. Das Swiss Team trat geschwächt an, weil Florent Troillet, Marcel Theux und Werner Marti wegen Verletzung oder Krankheit nicht starten konnten.

Mireille Richard ist Gold wert

Die Walliserin Mireille Richard, bereits Europameisterin 2012 im Sprint, konnte ihren Titel verteidigen. Bei den Herren kletterten Marcel Marti als Silbermedaillengewinner und Yannick Ecoeur als Dritter verdientermassen aufs Podest. Die beiden Medaillengewinner wurden zudem Weltmeister in der Staffel zusammen mit Martin Anthamatten und Andreas Seindl und können nach der WM eine positive Bilanz ziehen.

Silber für Jennifer Fiechter

Im Teamrennen holten die Schweizerinnen dank Emilie Gex-Fabry und Maude Mathys Bronze. Zusammen mit Mireille Richard gewannen sie auch noch Bronze in der Staffel.

Die Waadtländerin Jennifer Fiechter ihrerseits ging weiter ihren vielversprechenden Weg an die Spitze. Sie gewann im Einzelrennen und im Vertical Race Silber bei den Elite Juniorinnen. Zusammen mit Mireille Richard, die ein Jahr älter ist, gehört Jennifer Fiechter zu den grossen Hoffnungen.

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