Alpenfolio: Ulrich Ackermann Hoch und weit

Seit über 40 Jahren setzt sich Ulrich Ackermann mit Land­schafts- und Naturaufnahmen auseinander. Und er weiss: Berge zu fotografieren, ist kein leichtes Unterfangen. Ihren Charakter ins rechte, aber auch ins überraschende, ungewohnte Licht zu rücken, ist eine grosse Herausforderung. Vor zwölf Jahren beschloss er darum, den Gipfeln der Welt und insbesondere den Dolomiten ein aussergewöhnliches Denkmal zu setzen. Er begann, aus der Luft zu fotografieren, im extremen Hochformat. Seither ist er immer wieder mit seiner analogen Hasselblad X-Pan im Kleinflugzeug und im Helikopter unterwegs.

Mit seiner vertikalen Sichtweise von oben ist der Fotograf aufgebrochen in eine andere Art des Sehens, mit grosser räumlicher Tiefenwirkung. Und das lange vor dem Aufkommen der Drohnen­fotografie. Mit den gestochen scharfen, detailreichen Bildern konnte er Ausstellungen, Bildbände und zahlreiche Publikationen in namhaften Magazinen realisieren. Die Felsmassive der Dolomiten mit ihren Türmen, Zacken und speziellen Gesteinsformationen haben den 69-jährigen Fotografen besonders in den Bann gezogen. Von ihnen hat er ein zeitloses Bilddokument im Wechsel der Jahres­zeiten geschaffen.

Redaktion

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