Am heiligen Berg

Mit grossem Interesse haben wir den Bericht von Peggy Frey über die Bergwanderung im Hohen Atlas (Die Alpen 11/2013) gelesen. Just am 25. August 2013 erreichten wir selbst den «Djebel Toubkal» während unserer Reise in Südmarokko. Wir waren zu zweit auf eigene Faust unterwegs und können den Schilderungen zustimmen und sie mit einigen Erfahrungen ergänzen. Neben dem Hauptgipfel sind der Ras und der Timezguida, beides Viertausender, in kurzer, leichter Kletterei in gutem Fels vom Tizi (Pass) n’Ouagane aus zu erreichen. Erstaunlich viele junge Marokkaner, meist Berber, machen ähnliche Trekkings, wie im Bericht von P. Frey beschrieben. Wir haben sie als aufgestellte, freundliche und naturverbundene Leute kennengelernt.

Da es keine Wegweiser für die Passwege gibt, ist gute Vorbereitung anhand der Karte nötig. Die Bergwelt im Gebirgstal von Aremd, Imlil und den anderen Dörfern ist faszinierend anders als etwa im Wallis. Wir können die Überschreitung des Toubkal mit Col du Nord und eine Bergwoche im Gebiet südlich von Imlil für weitere «Ascents» sehr empfehlen, vieles ist fremdartig, aber dafür sind die Viertausender mit weniger technischen Kenntnissen als in den Alpen erreichbar.

Feedback