Annuaire de la Société des Touristes du Dauphiné

Das 35. Jahrbuch der S. T. D. enthält neben den reichlichen Vereinsnachrichten, auf welche ich, trotz ihres Interesses namentlich wegen der Regelung der Führerverhältnisse im Dauphiné, hier nicht eintreten kann, und der Chronique alpine de 1909, d.h. der Statistik der in diesem Jahre von Mitgliedern der S. T. D. und Auswärtigen im Dauphiné gemachten Besteigungen, und der Beschreibung der Courses collectives de la S. T. D. en 1909, die sich sämtlich im Dauphiné und bis auf Höhen von 2548 m bewegen, einige längere Artikel von hervorragendem Werte auch für ferner-stehende Kreise. Es sind im Abschnitt: Courses et Ascensions ( unsern freien Fahrten entsprechend ) 1. von M. H. Merceron-Vicat: Quelques courses dans les Alpes du Dauphiné et de la Savoie. Beschrieben werden Besteigungen der Grande Ruine, der Meije ( Grand Pic und Pic Central ), Ecrins, Col Emile Pic und Pic de Neige Cordier, Dent Parrachée, Col et Dôme de l' Arpont, Pierre humide ou Pointe de Labby ( Massif de la Vanoise ), Col du Palet, Petit Saint-Bernard, Mont Blanc über die Aiguille und arête de Bionassay, mit Abstieg über die Grands Mulets nach Chamonix ( beigegeben sind zwei schöne Vollbilder: Dent Parrachée und Crête de la Pierre humide ); 2. von M. le capitaine L. Durand: Sur les opérations géodésiques du Service géographique de l' Armée dans les Alpes du Dauphiné en 1909 ( beigegeben sind Bilder der geodätischen Stationen am Col du Lautaret, beim Chalet der Alpe de Villard-d'Arène, der Ankunft auf dem Gipfel des Pelvoux, des Refuge Lemercier, während der Besteigung der Tête des Fétoules und Errichtung eines Signals auf der letztern ). 3. Bericht von M. Louis Reynier über einen Versuch, den Aconcagua zu besteigen, wobei wegen Sturm und Kälte in einer Höhe von ca. 6250 m umgekehrt werden mußte ( beigegeben sind Bilder vom Lager 4500, vom Glacier und Val d' Horcones, von der Muraille Rouge und der Wand des Aconcagua und von den Rochers du Pupitre. In den Variétés ( unsern Abhandlungen entsprechend ) finden wir einen hübsch geschriebenen Artikel von M. Aimé Coutagne: Silhouettes et Souvenirs, in welchem der Verfasser einige Typen von Alpinisten, die er unterwegs beobachtet ( vielleicht auch ein bißchen zurechtgemacht ) hat, schildert, und eine tüchtige Studie von M. Henri Ferrand: Le Queyras sous les Romains et l' inscription des Exoyères ( mit 2 Illustr. ). Den Schluß macht die Bibliographie alpine, in welcher Bd. 44 dieses Jahrbuchs von M. Jules Ronjat in gewohnter Weise besprochen wird.Redaktion.

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