Annuario del Club Alpino Ticinese
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Annuario del Club Alpino Ticinese

Hinweis: Dieser Artikel ist nur in einer Sprache verfügbar. In der Vergangenheit wurden die Jahresbücher nicht übersetzt.

Die Sektion Tessin S.A.C., wie die obgenannte Körperschaft doch eigentlich heißen sollte, hat zwar keinen Jahresbericht eingesandt, ist aber doch nicht unthätig gewesen. Sie schickte mir eine Liste der Führer und Träger ihres Kantons, die, denke ich, in der offiziellen Publikation des Centralkomitees mit erscheinen wird, und das obgenannte Buch von 203 Seiten mit 5 Illustrationen. Das Erscheinen des Annuario, des V. dieses Vereins, ist sehr zu begrüßen, da wegen bekannter Verhältnisse seit 1890 kein tessinisches Jahrbuch mehr erschienen ist. Aus dem Inhalt notiere ich eine Conférence sur la protection des plantes au Tessin par M. H. Correvon, eine Vorlesung von Dr. Bettoni über die Hebung der Fischbevölkerung des Lago Ceresio, die Fahrtberichte von P. Conti auf den Campo Tencia, von E. Defilippis auf den Ortler, von A. Sand auf die Jungfrau, ferner zwei deutsch geschriebene von Ingenieur W. Brandenberger auf den Pizzo di Sassariente und von Lauterbrunnen nach Göschenen über den Petersgrat, LÖtschen- und Rhonethal, den Rhonegletscher, Galenstock, Rhonefirn, Dammastock und Dammapaß, eine recht flotte Leistung. Ferner haben mich interressiert die Gruppenexkursionen, die hier beschrieben sind, an denen auch männliche und weibliche Jugend zahlreich teilgenommen zu haben scheint, auf den Corno di Gesero, über den Campolungopaß, auf den Monte Bisbino, den Camoghè und den Tamaro. Auch unter den kleineren Mitteilungen ist manches recht Beachtenswerte. Die Illustrationen sind nach Originalen, Gemälden oder Zeichnungen von Künstlern oder guten Dilettanten gemacht und gefallen mir deswegen ausnehmend gut. Man spürt, daß der Tessiner eben ein künstlerisch empfindender Mensch ist, von dem ich für die Hebung der alpinen Kunst noch viel hoffe.Redaktion.

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