Aus meinem Bergwanderbuch

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Vom Schauen. Ssuche, der chinesische Denker, schrieb einmal das Wort, dass in jedem Ding etwas stecke, das wert sei, betrachtet zu werden, und deshalb besitze es auch etwas, das Freude erwecken könne. An dieses Wort sollen wir immer denken, wenn wir das Bergsteigen halten, dann wird das Bergsteigen eines Gipfels zum grossen Steigen, das uns in die unendliche Fülle der Hochgebirgswelt schauen lässt, wo vom grössten bis zum allerkleinsten der Dinge etwas zu sehen ist, das wert ist, betrachtet zu werden und Freude erwecken kann. In jedem Gestein glänzt irgendeine Art Perle, in jeder noch so unscheinbaren Pflanze ruht ein Duften und Leuchten, und in jedem Käfer lebt etwas aus der Unendlichkeit der Schöpfung. Und wenn wir vom Weg aufschauen und den Blick in die Weite tun, dann erkennen wir noch mehr, wie unerschöpflich die Welt des Hochgebirges ist.

Bergsteiger und Bergsteiger. Es gibt zwei Arten von Bergsteigern: der gute Bergsteiger, der einen Berg besteigt, um dabei einen seelischen Gewinn zu finden. Und der andere, der lediglich den freien Tag für eine weitere Gipfelfahrt nützen will.Max Qechslin

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