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Aktuelle Ausgabe 2020/02

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Baumgrenze

Der Föhn ist kurz vor dem Einbruch. Nach 17 Uhr steht ein junger Deutscher mit Dreadlocks, kurzer Hose und Turnschuhen vor der Hütte. Mit ihm eine junge Frau aus Thailand, englisch sprechend. Sie teilen sich das Bier. Und eine selbst gedrehte Zigarette. Tiefenentspannt erzählt er stolz, dass sie biwakieren werden. Wo und wie, sei noch unklar. Irgendwo vor der Panixerpasshütte. Mit seiner Hand zeigt er in Richtung der Hütte – 180 Grad daneben. Ich erkläre ihm die Richtung, den Weg und die ungefähre Distanz. Einige Minuten später fragt er mich, wo der nächste Dreitausender sei. Sie hätten ja noch etwas Zeit für eine Besteigung. Ich versuche, ihm die Idee mit dem Bifertenstock auszureden. Erfolgreich. Die Zeit schreitet dahin. Nach 18 Uhr will er grundsätzlich wissen, wo der nächste Dreitausender sei. Im Kanton Wallis habe es doch einige von diesen Bergen. Ich erkläre ihm, dass es wohl um die 1100 Berge mit 3000 Metern und mehr gebe. Und dass der Kanton Wallis nicht direkt um die Ecke sei. Er findet das «chillig», «super» und «voll entspannt». Ich auch. Die zwei machen sich auf, steigen die Treppe Richtung Wegweiser hinauf. 15 Höhenmeter später guckt er zurück und will wissen, wo denn jetzt dieser Panixerpass sei. Ich deute auf den Wegweiser vor ihnen. Er dankt. Fünf Meter weiter dreht er sich noch einmal um und fragt noch etwas tiefenentspannter als zuvor, ob es denn genügend Holz zum Sammeln habe. Auf dem Weg. Richtung Panixerpasshütte. Für ein Feuer. Denn er habe seinen Kocher vergessen. Ich verneine. Er lächelt. Sie lächelt. Ich lächle. Lächelnd schreite ich in die Hütte und lege etwas Holz nach. Auf 2714 Metern über Meer – tiefenentspannt.

Gschichte usem Chischtli

Maurice Caviezel war bis letzten Sommer Hüttenwart auf der hoch über dem Limmernstausee gelegenen Kistenpasshütte (2714 m). Er erzählt euch hier ein Jahr lang von Erlebnissen, wie sie sich wohl in jeder Hütte zutragen.

Baumgrenze

Der Föhn ist kurz vor dem Einbruch. Nach 17 Uhr steht ein junger Deutscher mit Dreadlocks, kurzer Hose und Turnschuhen vor der Hütte. Mit ihm eine junge Frau aus Thailand, englisch sprechend. Sie teilen sich das Bier. Und eine selbst gedrehte Zigarette. Tiefenentspannt erzählt er stolz, dass sie biwakieren werden. Wo und wie, sei noch unklar. Irgendwo vor der Panixerpasshütte. Mit seiner Hand zeigt er in Richtung der Hütte – 180 Grad daneben. Ich erkläre ihm die Richtung, den Weg und die ungefähre Distanz. Einige Minuten später fragt er mich, wo der nächste Dreitausender sei. Sie hätten ja noch etwas Zeit für eine Besteigung. Ich versuche, ihm die Idee mit dem Bifertenstock auszureden. Erfolgreich. Die Zeit schreitet dahin. Nach 18 Uhr will er grundsätzlich wissen, wo der nächste Dreitausender sei. Im Kanton Wallis habe es doch einige von diesen Bergen. Ich erkläre ihm, dass es wohl um die 1100 Berge mit 3000 Metern und mehr gebe. Und dass der Kanton Wallis nicht direkt um die Ecke sei. Er findet das «chillig», «super» und «voll entspannt». Ich auch. Die zwei machen sich auf, steigen die Treppe Richtung Wegweiser hinauf. 15 Höhenmeter später guckt er zurück und will wissen, wo denn jetzt dieser Panixerpass sei. Ich deute auf den Wegweiser vor ihnen. Er dankt. Fünf Meter weiter dreht er sich noch einmal um und fragt noch etwas tiefenentspannter als zuvor, ob es denn genügend Holz zum Sammeln habe. Auf dem Weg. Richtung Panixerpasshütte. Für ein Feuer. Denn er habe seinen Kocher vergessen. Ich verneine. Er lächelt. Sie lächelt. Ich lächle. Lächelnd schreite ich in die Hütte und lege etwas Holz nach. Auf 2714 Metern über Meer – tiefenentspannt.

Gschichte usem Chischtli

Maurice Caviezel war bis letzten Sommer Hüttenwart auf der hoch über dem Limmernstausee gelegenen Kistenpasshütte (2714 m). Er erzählt euch hier ein Jahr lang von Erlebnissen, wie sie sich wohl in jeder Hütte zutragen.

Baumgrenze

Der Föhn ist kurz vor dem Einbruch. Nach 17 Uhr steht ein junger Deutscher mit Dreadlocks, kurzer Hose und Turnschuhen vor der Hütte. Mit ihm eine junge Frau aus Thailand, englisch sprechend. Sie teilen sich das Bier. Und eine selbst gedrehte Zigarette. Tiefenentspannt erzählt er stolz, dass sie biwakieren werden. Wo und wie, sei noch unklar. Irgendwo vor der Panixerpasshütte. Mit seiner Hand zeigt er in Richtung der Hütte – 180 Grad daneben. Ich erkläre ihm die Richtung, den Weg und die ungefähre Distanz. Einige Minuten später fragt er mich, wo der nächste Dreitausender sei. Sie hätten ja noch etwas Zeit für eine Besteigung. Ich versuche, ihm die Idee mit dem Bifertenstock auszureden. Erfolgreich. Die Zeit schreitet dahin. Nach 18 Uhr will er grundsätzlich wissen, wo der nächste Dreitausender sei. Im Kanton Wallis habe es doch einige von diesen Bergen. Ich erkläre ihm, dass es wohl um die 1100 Berge mit 3000 Metern und mehr gebe. Und dass der Kanton Wallis nicht direkt um die Ecke sei. Er findet das «chillig», «super» und «voll entspannt». Ich auch. Die zwei machen sich auf, steigen die Treppe Richtung Wegweiser hinauf. 15 Höhenmeter später guckt er zurück und will wissen, wo denn jetzt dieser Panixerpass sei. Ich deute auf den Wegweiser vor ihnen. Er dankt. Fünf Meter weiter dreht er sich noch einmal um und fragt noch etwas tiefenentspannter als zuvor, ob es denn genügend Holz zum Sammeln habe. Auf dem Weg. Richtung Panixerpasshütte. Für ein Feuer. Denn er habe seinen Kocher vergessen. Ich verneine. Er lächelt. Sie lächelt. Ich lächle. Lächelnd schreite ich in die Hütte und lege etwas Holz nach. Auf 2714 Metern über Meer – tiefenentspannt.

Gschichte usem Chischtli

Maurice Caviezel war bis letzten Sommer Hüttenwart auf der hoch über dem Limmernstausee gelegenen Kistenpasshütte (2714 m). Er erzählt euch hier ein Jahr lang von Erlebnissen, wie sie sich wohl in jeder Hütte zutragen.

Baumgrenze

Der Föhn ist kurz vor dem Einbruch. Nach 17 Uhr steht ein junger Deutscher mit Dreadlocks, kurzer Hose und Turnschuhen vor der Hütte. Mit ihm eine junge Frau aus Thailand, englisch sprechend. Sie teilen sich das Bier. Und eine selbst gedrehte Zigarette. Tiefenentspannt erzählt er stolz, dass sie biwakieren werden. Wo und wie, sei noch unklar. Irgendwo vor der Panixerpasshütte. Mit seiner Hand zeigt er in Richtung der Hütte – 180 Grad daneben. Ich erkläre ihm die Richtung, den Weg und die ungefähre Distanz. Einige Minuten später fragt er mich, wo der nächste Dreitausender sei. Sie hätten ja noch etwas Zeit für eine Besteigung. Ich versuche, ihm die Idee mit dem Bifertenstock auszureden. Erfolgreich. Die Zeit schreitet dahin. Nach 18 Uhr will er grundsätzlich wissen, wo der nächste Dreitausender sei. Im Kanton Wallis habe es doch einige von diesen Bergen. Ich erkläre ihm, dass es wohl um die 1100 Berge mit 3000 Metern und mehr gebe. Und dass der Kanton Wallis nicht direkt um die Ecke sei. Er findet das «chillig», «super» und «voll entspannt». Ich auch. Die zwei machen sich auf, steigen die Treppe Richtung Wegweiser hinauf. 15 Höhenmeter später guckt er zurück und will wissen, wo denn jetzt dieser Panixerpass sei. Ich deute auf den Wegweiser vor ihnen. Er dankt. Fünf Meter weiter dreht er sich noch einmal um und fragt noch etwas tiefenentspannter als zuvor, ob es denn genügend Holz zum Sammeln habe. Auf dem Weg. Richtung Panixerpasshütte. Für ein Feuer. Denn er habe seinen Kocher vergessen. Ich verneine. Er lächelt. Sie lächelt. Ich lächle. Lächelnd schreite ich in die Hütte und lege etwas Holz nach. Auf 2714 Metern über Meer – tiefenentspannt.

Gschichte usem Chischtli

Maurice Caviezel war bis letzten Sommer Hüttenwart auf der hoch über dem Limmernstausee gelegenen Kistenpasshütte (2714 m). Er erzählt euch hier ein Jahr lang von Erlebnissen, wie sie sich wohl in jeder Hütte zutragen.

Baumgrenze

Der Föhn ist kurz vor dem Einbruch. Nach 17 Uhr steht ein junger Deutscher mit Dreadlocks, kurzer Hose und Turnschuhen vor der Hütte. Mit ihm eine junge Frau aus Thailand, englisch sprechend. Sie teilen sich das Bier. Und eine selbst gedrehte Zigarette. Tiefenentspannt erzählt er stolz, dass sie biwakieren werden. Wo und wie, sei noch unklar. Irgendwo vor der Panixerpasshütte. Mit seiner Hand zeigt er in Richtung der Hütte – 180 Grad daneben. Ich erkläre ihm die Richtung, den Weg und die ungefähre Distanz. Einige Minuten später fragt er mich, wo der nächste Dreitausender sei. Sie hätten ja noch etwas Zeit für eine Besteigung. Ich versuche, ihm die Idee mit dem Bifertenstock auszureden. Erfolgreich. Die Zeit schreitet dahin. Nach 18 Uhr will er grundsätzlich wissen, wo der nächste Dreitausender sei. Im Kanton Wallis habe es doch einige von diesen Bergen. Ich erkläre ihm, dass es wohl um die 1100 Berge mit 3000 Metern und mehr gebe. Und dass der Kanton Wallis nicht direkt um die Ecke sei. Er findet das «chillig», «super» und «voll entspannt». Ich auch. Die zwei machen sich auf, steigen die Treppe Richtung Wegweiser hinauf. 15 Höhenmeter später guckt er zurück und will wissen, wo denn jetzt dieser Panixerpass sei. Ich deute auf den Wegweiser vor ihnen. Er dankt. Fünf Meter weiter dreht er sich noch einmal um und fragt noch etwas tiefenentspannter als zuvor, ob es denn genügend Holz zum Sammeln habe. Auf dem Weg. Richtung Panixerpasshütte. Für ein Feuer. Denn er habe seinen Kocher vergessen. Ich verneine. Er lächelt. Sie lächelt. Ich lächle. Lächelnd schreite ich in die Hütte und lege etwas Holz nach. Auf 2714 Metern über Meer – tiefenentspannt.

Gschichte usem Chischtli

Maurice Caviezel war bis letzten Sommer Hüttenwart auf der hoch über dem Limmernstausee gelegenen Kistenpasshütte (2714 m). Er erzählt euch hier ein Jahr lang von Erlebnissen, wie sie sich wohl in jeder Hütte zutragen.

Baumgrenze

Der Föhn ist kurz vor dem Einbruch. Nach 17 Uhr steht ein junger Deutscher mit Dreadlocks, kurzer Hose und Turnschuhen vor der Hütte. Mit ihm eine junge Frau aus Thailand, englisch sprechend. Sie teilen sich das Bier. Und eine selbst gedrehte Zigarette. Tiefenentspannt erzählt er stolz, dass sie biwakieren werden. Wo und wie, sei noch unklar. Irgendwo vor der Panixerpasshütte. Mit seiner Hand zeigt er in Richtung der Hütte – 180 Grad daneben. Ich erkläre ihm die Richtung, den Weg und die ungefähre Distanz. Einige Minuten später fragt er mich, wo der nächste Dreitausender sei. Sie hätten ja noch etwas Zeit für eine Besteigung. Ich versuche, ihm die Idee mit dem Bifertenstock auszureden. Erfolgreich. Die Zeit schreitet dahin. Nach 18 Uhr will er grundsätzlich wissen, wo der nächste Dreitausender sei. Im Kanton Wallis habe es doch einige von diesen Bergen. Ich erkläre ihm, dass es wohl um die 1100 Berge mit 3000 Metern und mehr gebe. Und dass der Kanton Wallis nicht direkt um die Ecke sei. Er findet das «chillig», «super» und «voll entspannt». Ich auch. Die zwei machen sich auf, steigen die Treppe Richtung Wegweiser hinauf. 15 Höhenmeter später guckt er zurück und will wissen, wo denn jetzt dieser Panixerpass sei. Ich deute auf den Wegweiser vor ihnen. Er dankt. Fünf Meter weiter dreht er sich noch einmal um und fragt noch etwas tiefenentspannter als zuvor, ob es denn genügend Holz zum Sammeln habe. Auf dem Weg. Richtung Panixerpasshütte. Für ein Feuer. Denn er habe seinen Kocher vergessen. Ich verneine. Er lächelt. Sie lächelt. Ich lächle. Lächelnd schreite ich in die Hütte und lege etwas Holz nach. Auf 2714 Metern über Meer – tiefenentspannt.

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