Biken ist ein Bergsport

Die negativen Kommentare zum ersten Titelbild der Dezembernummer mit einem Mountainbiker auf einem Waldweg haben mir wehgetan. Erstens: Das Foto ist ausgezeichnet; ich möchte dem Fotografen dazu gratulieren. Das Mountainbike hat nicht umsonst «mountain» im Namen, also «Berg». Ich finde, jedermann hat das Recht, starke Emotionen zu erleben. Ich bin erst seit zehn Jahren Mitglied des SAC, und ich gehöre nicht mehr zu den Jüngsten. Aber niemals würde ich Personen (junge oder weniger junge) kritisieren, die ihrem Lieblingssport frönen, sei es Biken, Klettern in der Halle oder Skitourenfahren. Die publizierten Artikel lassen mich an die Alten mit ihren Knickerbockern und den roten Socken denken. Ich fahre selber Mountainbike und hatte niemals den Eindruck, die Natur zu stören. Im Gegenteil, ich habe viele gleichmütige Gämsen in meiner Nähe gesehen. Es ist die Masse, welche die wilden Tiere stört, und nicht das Mountainbike. Bitte, liebe Herren im SAC, seien Sie offener gegenüber Neuem! Ich lege Wert darauf, festzuhalten, dass ich 66 Jahre alt bin. Meine Leidenschaft sind die Berge, die Natur und die Freiheit.

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