Bitte an- und abmelden

Die Hüttenchefs der Zentralschweizer Hütten haben sich im Herbst 1996 zu ihrem zweiten Erfahrungsaustausch getroffen. In dieser Versammlung werden die anstehenden Probleme der zentralschweizerischen Hütten besprochen und die Kameradschaft zwischen den Hüttenchefs gepflegt. Ein Problem, das hierbei zur Sprache kam, ist die mangelnde Disziplin beiden Abmeldungen. Die Hüttenchefsc der Zentralschweizer Hütten erlauben c sich deshalb, ihren werten Gästen die 5 Wichtigkeit der Anmeldung und einer * allfälligen Abmeldung in Erinnerung 5 zu rufen.m anmelden - wohl nicht zuletzt wegen der Gefahr, bei einer vollen Hütte nicht übernachten zu können -, steht es leider mit der Disziplin beim Abmelden nicht sehr gut. Eine stetig wachsende Minderheit meldet sich nicht ab, wenn sie ihre Tour nicht durchführt. Solche Nicht-Abmeldun-gen haben schwere negative Konsequenzen:

- Sicherheit bei echten Problemen Wenn es fast zur Norm wird, dass jeden Abend angemeldete Gäste fehlen, wird kein Hüttenwart viel unternehmen, wenn jemand fehlt. Im Falle eines echten Notfalles wird so die nötige Hilfe ausbleiben.

- Verunsicherung des Hüttenwartes Bei ausstehenden Gästen fragt sich ein verantwortungsbewusster Hüttenwart, was er tun soll. Er geht nochmals vor die Hütte, fragt andere Gäste, telefoniert mit anderen Hütten oder mit Bekannten im Tal. Trotzdem bleibt ein ungutes Gefühl, und der Hüttenwart hat keine ruhige Nacht. Und dies alles, während sich die fehlenden Gäste gar nicht auf der Tour befinden!

- Finanzieller Schaden Die Plätze, die für angemeldete Gäste reserviert sind, bleiben frei. Anderen Gästen, die die Hütte besuchen wollen, muss abgesagt werden. Diese Übernachtungen fehlen am Ende des Jahres in der Rechnung der Sektion und des Hüttenwartes. Das Hüttenreglement erlaubt es allerdings gemäss 5.6.4, bei einer nicht rechtzeitigen Abmeldung eine Entschädigung einzufordern, um so einen Teil des Schadens zu decken, d.h. wer sich nicht abmeldet, muss im nachhinein eine Entschädigung zahlen.

Die Zentralschweizer Hüttenchefs und Hüttenwarte hoffen, dass in Zukunft die Nicht-Abmeldungen markant zurückgehen.

Gem. Mtlg. Zentralschweizer Hüttenchefs

1er Gebirgswelt

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.a difesa dell'ambiente

Protection ie la montagne

Anleitung zu umweltbewusstem Verhalten Klettern ist auf dem Weg, sich zu einem Breitensport zu entwickeln. Klettern an natürlichen Felsen ist eine Naturnutzung, bei der unachtsames Verhalten zu Schädigungen verschiedener Art führen kann. Zudem besteht auch in der Schweiz vermehrt die Gefahr, dass Klettern seitens des Naturschutzes unter Beschuss gerät, wobei ein solches Vorgehen in den einen Fällen durchaus begründet sein kann, in anderen aber vielleicht auch mehr nur als Ersatzhandlung zu verstehen ist. Umweltbewusstes Verhalten liegt somit nicht nur im Interesse der Natur, sondern auch in demjenigen der Kletterer selber. Ein wichtiger Beitrag zur Sensibilisierung der Kletterer kann durch Information, Motivation und Aufklärung in den Kletterführern geleistet werden. MW hat

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