Brunos Heimkehr. Bruno Hespeler
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Brunos Heimkehr. Bruno Hespeler

Bruno Hespeler

Brunos Heimkehr

Edition Raetia, Bozen 2006, 224 Seiten, ISBN 88-7283-281-0. Fr. 34.90 Bruno, der Braunbär, tauchte 2006 in Bayern auf und wurde zum Problembär gemacht, was schliesslich zu seinem

Gefunden

– am 3.2.08 auf dem Weg zum Mandli bei einer Alphütte ein paar schwarz-weisse Handschuhe, Marke Reusch. Sich melden bei Hildegard Meier, Tel. 042 420 05 09, hildegard.meier(at)bluewin.ch – am 18.2.08 am Wildhauser Schafberg ein Tourenski Völkl mit Dynafit-Bindung, Länge 156 cm. Sich melden bei Karl Sutter, 9643 Krummenau, Tel. 071 994 22 83 – am 24.2.08 beim Aufstieg auf das Rinderhorn ein Steigeisen « GAB ». Sich melden bei Martin Giezendanner, Schiff-laube 32, 3011 Bern, Tel. 031 312 58 91, martin.giezendanner(at)mac.com

Verloren

– am 12.2.08 auf der Abfahrt vom Fürstein unterhalb der Alp Fürstein ein Ski ( Völkl, braun, mit Silvretta-Bindung ). Sich melden bei Lena Stephani, Neu-heim, 6156 Luthern, Tel. 041 978 02 68 – am 14.2.08 auf dem Pazolastock oder bei der Abfahrt nach Tschamut, « Skin»-Swatch, weiss-durchsichtiges Armband mit grauem Streifen. Sich melden bei Rita Reichlin, Burgmatt 14, 6340 Baar, Tel. 041 761 00 37, rreichlin(at)freesurf.ch

Trouvé

– le 16.2.08 une manche de pelle Ortovox avec auto-collant Santa Cruz au Mt Rogneux ( VS ). S' adresser à Claude Robert, clauderobert(at)bluewin.ch a Abschuss führte. So sieht es jedenfalls Bruno Hespeler. Der Journalist und Jäger belegt seine Sichtweise, indem er den angepassteren Umgang mit anderen Bären beschreibt. Das Schicksal Brunos nimmt Hespeler zum Anlass, ein Buch über die Rückkehr von Bär, Wolf und Luchs in die mitteleuropäischen Alpenländer zu schreiben. Obwohl Hespeler von der Sprache her das Kraftvolle liebt – so bezeichnet er das Verhalten Brunos einmal als « stinknormal » – und das Buch mit seinem Mix an Darstellungs-formen nicht allzu gepflegt wirkt, bietet es einen vielfältigen Einblick in die Situation der Raubtiere und deren Wahrnehmung durch den Menschen heute und früher. So erfährt der Leser beispielsweise, dass die Luchspopulation nur mit der Rehpopulation wächst, aber diese selber nicht beeinflusst oder dass Schäden durch Bären im 19. Jahrhundert für gewisse Bauern existenzbedrohend waren. Aus Sicht des Autors kann heute aber von speziellen Gefahren oder Problemen, die von den Raubtieren ausgehen, nicht mehr die Rede sein. Vielmehr gehe es um die Frage, ob die Gesellschaft einen vernünftigen Umgang mit den Heimkehrern finde – Habitate wären durchaus vorhanden. Hespeler räumt ein, dass wir die Raubtiere nicht unbedingt brauchen. Doch würden Bär, Luchs und Wolf unsere Landschaft aufwerten – oder um die Formulierung einer Pressemitteilung des Schweizerischen Nationalparks aus dem Jahre 2005 zu verwenden: « Das Wiederauftreten von Braunbären ist als Rückkehr eines echten Stücks Natur zu würdigen. » Red./Christoph Meier Reto Solèr

Uri – Gotthard. Vom Mythos zur Moderne: 22 Wanderungen in der Urschweiz

Rotpunktverlag, Zürich 2007, ISBN 978-3-85869-348-8. Fr. 42.– Enge und Weite, Nabelschau und Nadelöhr: Das waren das Urnerland und sein Übergang nach Süden schon immer. Gotthard als Herz und Reduit der Eidgenossenschaft und gleichzeitig als wichtigste Transitachse – der Eisenbahntunnel feiert 2007 seinen 125. Geburtstag; Gotthard als Ort, an dem Russland 563

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