Das Bündel Zeit Erinnerungen an eine Kindheit am Berg

Eine Kindheit in den 1940er-Jahren auf der Orenplatte nahe Braunwald: Der Vater will nicht länger im engen Tal der Linth bleiben, das geprägt ist von Fabrikarbeit, Armut und Hoffnungslosigkeit. Er gibt das Hotel auf, das seit Generationen von der Familie Zweifel geführt wurde, und kauft ein altes Bauernhaus in den Bergen. Hier will er einen Traum verwirklichen. Seine Tochter bewundert ihn. Aber das Kind ahnt, dass dies nicht nur ein wunderschöner Ort ist, sondern auch ein Ort des Unheils, denn zum Leben auf dem Berg gehören auch die Wand, eine Schlucht, die alles verschluckt, die Kälte, die Dunkelheit, der Schnee und die immer gegenwärtige Lawine. Eine seltsame, nicht fassbare Bedrohung liegt über allem. In einer kunstvollen Sprache erinnert sich die Erzählerin an diese Stimmung, an die Menschen auf dem Berg und an die Menschen im Tal

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