Der Schweizer Cup sprintet

Der Sprint, die jüngste Disziplin im Skitourenrennsport, wird 2014 erstmals Teil des Schweizer Cups.

Seit rund zwei Jahren finden internationale Sprintwettkämpfe statt. An der Weltmeisterschaft 2011 in Claut wurde der Sprint erstmals als WM-Disziplin ausgetragen. Das erste Rennen in der Schweiz gab es im Januar 2013 auf der Lenzerheide. Dieses Jahr ist der Sprint erstmals Teil des Swiss Cup. Der Sprint findet im Gegensatz zum klassischen Einzelrennen nicht abseits, sondern auf einer präparierten Piste statt. 

 

Zuschauerfreundlich

Er ist für die Zuschauer besonders attraktiv, weil sie das Rennen vom Start bis zum Ziel mitverfolgen können. Dabei absolvieren die Läufer einen Aufstieg, eine Tragstrecke (Ski auf dem Rucksack) und eine Abfahrt, in die meist ein Riesenslalom integriert ist. Die Läufer starten einzeln. In mehreren Vorläufen qualifizieren sich die besten für die Viertelfinals, die Halbfinals und das Final. Die sechs schnellsten treten schliesslich im Finallauf gegeneinander an. Maximal vier Minuten

Geschicklichkeit und Schnelligkeit sind gefragt. Ein Sprint umfasst nicht mehr als 100 Höhenmeter und dauert maximal vier Minuten. Entscheidend beim Sprint ist das Beherrschen der Technik. Ein Patzer beim Fellwechsel kostete schon manchen Favoriten den Sieg.

Die anderen Disziplinen

Vertical: durchschnittlich 700 Höhenmeter in einem Aufstieg und ohne Abfahrt. Meist auf präparierten Pisten, oft als Nachtrennen – mit anschliessendem gemütlichem Fondueplausch.

Einzel: Ausdauer ist gefragt, da über mehrere Aufstiege und Abfahrten mit bis zu 1900 Höhenmetern, inkl. Fellwechsel, Tragstrecken, oft auch Montieren der Steigeisen.

Team: Ähnlich wie Einzelrennen, aber zu zweit und etwas länger als das Einzel.

Staffel: Drei oder vier Läufer hintereinander absolvieren Auf- und Abstieg inkl. Fellwechsel, ca. zehn Minuten pro Läufer auf 100 bis 150 Höhenmetern.(gia)

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