Der Wächter des Matterhorns Mein Leben auf der Hörnlihütte

«Ich sitze in meiner kleinen Küche», und das Wetter ist schlecht. So beginnt Kurt Laubers Buch über sein Leben in der Hörnlihütte auf 3260 Metern. Es schneit und der Hüttenwart hat alle Zeit, «über Gott und die Welt nachzudenken». Er hat sicher recht, einen besseren Ort als eine Hütte kann man sich kaum vorstellen, um nicht abgelenkt zu werden. Und dann fasst er den Entschluss, seine 16 Jahre als Hüttenwart zwischen zwei Buchdeckel zu pressen. Etwa die Geschichte vom Handyman, der 1996 ein Geschäft daraus machte, geklaute Handys an Bergsteiger zu vermieten. Oder die weniger schöne von den beiden Schweizern, die die Nordwand erfolgreich durchstiegen hatten. Kurz: Das Buch ist ein Sammelsurium von Berggeschichten rund ums Matterhorn. Es ist aber auch ein Abschied von der Hörnlihütte, die in den nächsten zwei Jahren einem Neubau weichen soll.

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