Die 109.Bachtel-Réunion vom 14.Januar 1996

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Der 1110 m hohe Bachtel1, Hausberg der gleichnamigen SACSektion, ist seit über einem Jahrhundert am zweiten Januarsonntag Treffpunkt der rund ein Dutzend Réunionssektionen aus der näheren und ferneren Umgebung.

Geglückte Wiederbelebung Die Zusammenkunft lebt traditionsgemäss vom spontanen Spiel von Rede und Gegenrede, wobei der Vorsitzende der gastgebenden Sektion jeweils die Vertreter der anwesenden Sektionen auf Grund von besonderen sektionstypischen Geschehnissen, historischen Hintergründen, Aktivitäten und « Pannen » aufs Korn nimmt und die Angesprochenen dann mit Schlagfertigkeit und Humor zu kontern haben.

Die dazu notwendige gegenseitige Kenntnis und die Bereitschaft, sich auch als Teilnehmer an einem solchen Anlass zu engagieren, hat dann in der jüngeren Vergangenheit etwas nachgelassen, was dazu führte, dass das « Schiffchen » der Bachtel-Réunion einen Moment lang ein bisschen orientierungslos dahinzutreiben schien. Dem eigens dafür gegründeten Organisationskomitee unter « Kapitän » Erwin Ochsner ist es nun nach mehrjähriger geduldiger Aufbauarbeit gelungen, die Bachtel-Réu-nion wieder auf Kurs zu bringen und sie mit ihren ursprünglichen Qualitäten, gleichzeitig aber auch in einer Im Aufstieg zum Bachtel-kulm: Blick gegen Orn und die Alpenkette; unter dem Nebelmeer der Zürichsee dem Neuen offenen Form Wiederaufleben zu lassen. Eine bessere Beteiligung und zahlreiche positive Kommentare sind das erfreuliche Ergebnis.

Frauen - Réunionsthema 1996 Die Bachtel-Réunion galt stets als sozusagen letzte « Männerbastion » im Rahmen der grösseren SAC-Zusam-menkünfte. 1985 wurden - wie Erwin Ochsner ausführte - erstmals Frauen an dem bis anhin exklusiven Männer-anlass willkommen geheissen. Allerdings hatten schon nach der Jahrhundertwende Damen an den damals üblichen, dem gemeinsamen Essen vorausgehenden BachteI-SehlitteIren-nen teilgenommen. Wenn auch immer noch in der Minderheit, haben sich heute doch bereits mehr Frauen eingefunden, die im Zuge des « Chö-gelens » ( dieses Wechselspiels von Rede und Gegenrede ) auch angesprochen wurden und schlagfertig zu antworten wussten. So gelang es - um nur ein paar herauszugreifen - Barbara Schwierin als CC-Regionalvertre-terin, Ciaire Schmid als deren Vorgängerin und Präsidentin der Sektion Baldern sowie Rahel Kernen als neuer Präsidentin der Sektion Rinsberg, ein erfrischendes Gegengewicht zur bisherigen Männergesellschaft zu schafDie von einem Fernmelde- und Aussichtsturm gekrönte Hügelkuppe des Bachtel erhebt sich etwas nördlich von Rapperswil am Zürichsee, zwischen den Ortschaften Rüti ( im Süden ), Hinwil ( im Westen ) und Wald ( im Osten ). Von Wernetshausen ( oberhalb Hinwil ) oder Wald geht es nach Orn ( 925 m ) und von hier zu Fuss in einer knappen halben Stunde auf den Bachtel, der eine prächtige Rundsicht vom Alpstein zu den Glarner und Zentralschweizer Alpen bis hin ins Mittelland und zum Jura, dem Schwarzwald und den Vogesen, bietet.

fen. Besonders letztere darf zugleich auch als Symbol für eine neue Ära im SAC betrachtet werden. Aktiv im Sport- und Wettkampfklettern ( 9. des Swiss Ranking Januar 1996 !), noch nicht 30jährig und bereits Präsidentin einer SAC-Sektion, ist sie Ausdruck eines die nachfolgende Generation fördernden Geistes im SAC. Ihr Ziel, im ersten Amtsjahr möglichst alle Tätigkeitsbereiche - so auch die kameradschaftlich geprägte Réu-nions-Atmosphäre auf dem Bachtel -kennen zu lernen, zeigt, wie heute die Integration der verschiedenen Interessenrichtungen und Auffassungen in einer für alle bereichernden Weise voranschreitet. Die Beteiligung der Frauen hat somit mitgeholfen, die Bachtel-Réunion neu zu beleben, und es ist zu hoffen, dass in Zukunft am zweiten Januarsonntag noch mehr Frauen den Weg auf den schönen Aussichtsberg mit seiner traditionsreichen Veranstaltung finden.

Der einsame Einsiedler Eine der Réunionssektionen ist seit Jahren immer nur durch ein einziges Mitglied vertreten, das sich zudem im

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