Die Atomlüge

1/2014

Mit grosser Bestürzung habe ich den Leserbrief von Hans Grob gelesen. Er behauptet darin, dass die Atomenergie die sicherste Methode sei, um Energie zu produzieren, indem er sie mit der Wahrscheinlichkeit von Bergunfällen vergleicht. Wie glaubwürdig ist das Resultat von 0,04 Todesfällen pro Terawattsekunde? Welche Beziehung besteht zwischen den Risiken, die der Bergsteiger in seiner Freizeit eingeht, und den Risiken, die von der Atomenergie ausgehen und der die Bevölkerung und die nachfolgenden Generationen ausgesetzt sind? Die Opfer von Radioaktivität sind verborgen, verleugnet von den Regierungen und unseren internationalen Organisationen. In Weissrussland wurde Yuri Bandajevsky eingesperrt, weil seine wissenschaftliche Arbeit die Wahrheit an den Tag brachte. Die Resultate von internationalen Messstationen der Radioaktivität werden geheim gehalten. Ein Bericht über Tschernobyl ist bei der WHO verschwunden. In der Zwischenzeit können die Kinder von Fukushima nicht mehr draussen spielen. Wie soll man das in Zahlen ausdrücken? Nehmen Sie sich Zeit, die Website www.independentwho.org zu besuchen. Seit sieben Jahren steht vor der WHO in Genf eine Mahnwache, um auf die Lügen der WHO und der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA) aufmerksam zu machen.

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