Die Salewa Group übernimmt soziale Verantwortung

Eine internationale Projektgruppe kümmert sich bei Salewa neu um die Themen soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit. Ruth Oberrauch, die Tochter des Firmenchefs Heiner Oberrauch, hat den Vorsitz. Damit unterstreicht das Unternehmen, welch wichtige Rolle das Thema «Corporate Social Responsibility» (CSR) einnimmt.

Im Mittelpunkt der CSR-Strategie steht der Mensch. Das Wohlergehen der Mitarbeiter, aber auch der Mitbürger ist für den Bergsportspezialisten Salewa zentrales Thema. Davon zeugt beispielsweise die Möglichkeit, dass die Mitarbeiter ihre Kinder im betriebseigenen Kinderhort am neuen Headquarter in Bozen betreuen lassen können. Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, die Möglichkeit zur Weiterbildung, Vielfalt und Chancengleichheit, das sind nur einige der weiteren zahlreichen Themen, die im CSR-Bericht angeschnitten werden. Selbstverständlich werden in der CSR-Strategie auch ökologische Aspekte berücksichtigt. Dadurch wird gleichzeitig auf den Lebensraum der Mitmenschen geachtet.

Unterstützung im Ausland

Die Projektgruppe hat es sich zum Ziel gesetzt, auch internationale Massnahmen zu ergreifen. So wird etwa ein Bergdorf in Bolivien unterstützt. Elvira, so heisst die Ortschaft in Südamerika, konnte dank den jährlichen Weihnachtsspenden der Mitarbeiter – die das Unternehmen verzehnfacht – neu aufgebaut werden. Ebenso wird ein Projekt in Nepal gefördert, bei dem Sherpa-Frauen als Trekking- und Mountain-Guides ausgebildet werden. Sie erhalten so die Möglichkeit, Geld zu verdienen und unabhängiger zu sein. Denn hinter jedem starken Mann steht eine starke Frau. Und ohne diese Führer wäre der Alpinismus in seiner heutigen Form gar nicht möglich.

Nachhaltiges Bauen am Firmensitz

Verantwortungsbewusstes Wirtschaften fängt aber schon im eigenen Land an. Beim Bau des Firmensitzes in Bozen wurde besonders grosser Wert darauf gelegt, dass das Gebäude sowohl ökologische als auch soziale Aspekte berücksichtigt: Das neue Headquarter wurde so konzipiert, dass es beinahe energieautark ist. Den Firmensitz selbst umgibt eine öffentliche Parkanlage, die auch die Mitarbeiter der umliegenden Betriebe nutzen können. Von der Küche im dritten Stock aus gelangt man in einen wunderschönen Garten, in dem man sich erholen kann. Herzstück der Anlage ist die Kletterhalle, in der die Mitarbeiter in den Pausen oder nach Feierabend ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen können.

Zertifizierte Produktion

Verantwortungsbewusstes Handeln heisst auch, Prozesse einzuhalten, die auf maximale Ressourcenproduktivität unter den Gesichtspunkten Umweltschutz, Gesundheit und Sicherheit ausgerichtet sind. Denn sie stellen eine Versicherung für Hersteller und Retailer dar, den heutigen Qualitätskriterien bestmöglich gerecht zu werden und geltende Regelungen und Grenzwerte einzuhalten. Mit der Mitgliedschaft bei bluesign hat Salewa seine bisher ohnehin schon verantwortungsvolle Produktion nun auch zertifiziert. Denn sowohl beim Einsatz der verschiedenen Materialien als auch beim Entstehungsprozess wird der Schutz der Umwelt mit maximaler Priorität im Auge behalten.

Salewa arbeitet mit Nachdruck daran, rohstoffintensivere Materialien durch erneuerbare oder rohstoff- schonende Alternativen zu ersetzen. So entwickelten die Produktingenieure die Schlafsackfüllung Ecoloft, für die anstelle des herkömmlichen Polyestergranulats recycelte PET-Flaschen verwendet werden. Durch den Einsatz dieser umweltfreundlichen und zugleich hochisolierenden Füllung werden pro Jahr über 50 000 Kilogramm Polyestergranulat gespart. Das Material wird aus 100% Recyclat hergestellt und kann nach dem Produktlebenszyklus wieder vollständig dem Recyclingprozess zugeführt werden. Ein weiteres Beispiel sind die «clean climber»-Produkte der «La Mano»-Kollektion. Die Teile sind entweder aus 100% Organic Cotton, pestizidfrei und im Fruchtwechsel angebaut, oder bestehen aus einem Softshell, das zum Teil aus recyceltem Material hergestellt wurde. Alle Materialien, sei es das Aussenmaterial, seien es die Kompo-nenten, sind recycelbar.

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