Ds Alpbächli

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Dür d Alp es Bächli murmlet froh U heiterhäll dür ds Gras, Es schtrycht de Dotterblueme noh U singt, i weis nid was.

Das Bächli cha gar tuusigs nätt Sech schlängle u scharwänze, Oh, wenn i doch das Bächli hätt, Mir würde d Auge glänze.

U möcht i de das Bächli fah U mir i ds Gärndli länke, So schpringt s, i mag es chuum epha, Bärgab i hundert Ränke.

Es schpringt u gumpet mir dervo, Suecht, wo-n-es chönnt verschlüüffe. Im Wald dert unde findet s scho Felsblöck u Schlüpf ganz Hüüffe.

Hani mi de, für zue-n-ihm z cho, Dür Gschtrüpp und Dorne gwunde, U gseh-n-i s de, so isch es scho Widerum im Gras verschwunde. Suecht, ganz em Bord nah z schlyche, U flieht i Schattewald, Doch chasch mer nümm etwyche, Jetz ha-n-i di, jetz bald.

Do faht es wild a laufe U trybt de Felse zue, Si Freiheit jetz z erchaufe, E Sprung — de hätt es Rueh. Dür d Felse schuumet s jetz dervo U zwängt sech zwüschedüre, Versinkt, u wyter unde scho I der Schlucht chunnt s wieder füre.

Jetz gseh-n-i s ufewinke Tief unde, nid z ermässe, Und us em Grüene blinke, Jetz mues i s halt vergasse.

Ja gäll, jetz aber hesch mi gseh, Tönt s ufe mir a d Ohre, S flieht wyter, i gseh s nümme meh, Jetz ha-n-i s halt verlöre.

H. Huber-Biber.

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