Erstbesteigung des Südostpfeilers des Titlis

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VON PAUL MAURON

Mit 5 Illustrationen ( 39-43 ) Warum der Südostpfeiler des Titlis? Wie man weiss, ist der Titlis die höchste und brüsk abbrechende Erhebung einer Kette, die sich zwischen Gadmen- und Gental, von Südwest nach Nordost ansteigend, hinzieht. Von Süden her sieht er aus wie ein Pultrücken. Zwischen seinem Nordhang und der Sustenstrasse, welche beide vom Frühjahr bis zum Sommer vom grossen Haufen überlaufen sind, liegt ein Stück Landschaft, das sich wohl seit der letzten Eiszeit kaum verändert hat: wild, schroff, unwirtlich. Von hier aus war trotz mehreren Versuchen noch niemand die Ersteigung des « Pultrückens », der schroffsten Wand dieser Region, geglückt. Ihre Wildheit und ihre Unberührtheit, waren sie nicht Lockung genug für junge Kletterer, die die nötige Kraft und Begeisterung in sich fühlten?

Eine Annäherung mit Ski im Februar erlaubte eine erste Abschätzung. Aber ein Zugangsweg, der nicht zu grosse Schwierigkeiten für den Transport des schweren Klettermaterials bot - 200 Haken, 6 Dutzend Karabiner, 8 Seile, Hämmer, Steigbügel und den Proviant -, war noch zu finden. Der Weg über Engelberg, Goldboden und den Firnalpeligletscher konnte nicht in Frage kommen. Auch der Weg vom oberen Meiental her erweist sich als zu mühsam. Aber vom Gadmental aus kann man auf der Sustenstrasse mit dem Wagen bis zur Wendenplatte Gschletter fahren. Von da führt der Fussweg um den Ausläufer des Vorbettlihorns herum und dem Hang entlang zum Wendengletscher, über den man das Wendenjoch erreicht. Diese Route weist den kleinsten Höhenunterschied auf, und es könnte keinen besseren Anmarschweg geben als über all diese Windungen, auf die schon der Name Wenden hindeutet.

Lassen wir nun aber die jungen Kletterer vom Südostpfeiler selbst zu Worte kommen.

« Wir haben unser Basislager auf dem Wendenjoch, am Rande des Gletschers unter einem Felsvorsprung errichtet. Um es vorzubereiten, das Material und die Verpflegung hinzubringen, mussten wir mehrmals aufsteigen und zwei Nächte im Wagen und vier im Zelt zubringen. Im Verlauf dieser Vorbereitungen konnten wir einen ersten 180 m hohen Vorsprung ersteigen, den einzigen, der von Vorgängern schon erreicht worden ist. Das bisher unüberwindliche Hindernis schien uns ein Vorsprung in der Mitte zu sein. Nach diesem sollten sich allem Anschein nach keine allzu grossen Schwierigkeiten mehr bieten.

Die „ Uhrmacherferien " vom 24. Juli bis 7. August waren für die Ausführung unseres Vorhabens vorgesehen. Aber bei ihrem Beginn waren die Verhältnisse weit entfernt von dem, was wir erhofft hatten. Wir hätten 40 cm Schnee stampfen müssen, um das Basislager zu erreichen. Um unsere Ungeduld zu stillen, bestiegen wir den Tellistock, 2580 m, nordwestlich von Gadmen.

Erst am Donnerstag stehen wir am Fusse unserer so begehrten Wand. Wir teilen uns in drei Seilschaften zu zwei Mann. Der Reihe nach wird eine führen und den Weg mit Haken ausrüsten, wo nötig, mit fixen Seilen. Die zweite folgt mit Kletterwerkzeug nach und die dritte ruht jeweils aus, bis sie wieder an die Reihe kommt, immer bereit, den beiden anderen beizuspringen.

Am ersten Tag rückt die erste Seilschaft in künstlicher Kletterei 30 m vor. Am zweiten Tag, nach zwei Seillängen, Traversierung einer heiklen Platte, dann 25 m künstliche Kletterei. Um 14 Uhr schickt uns der obere Vorsprung solche Duschen eisigen Schmelzwassers herunter, und dazu bläst ein so durchdringender Wind, dass unser vier gezwungen sind, zum Basislager abzusteigen, während eine Seilschaft auf einer „ grossen Terrasse " im mittleren Pfeiler ziemlich behaglich biwakiert.

Am dritten Tag arbeitet sich eine Seilschaft, unter extrem schwierigen Verhältnissen Haken schlagend, 20 m höher. Früh am Nachmittag wird der Wind wieder so rasend, dass wir zum Rückzug gezwungen sind. Am vierten Tag, 5 Uhr morgens, beim Erwachen im neuerlichen Biwak auf der „ grossen Terrasse ", sind wir unangenehm überrascht, 10 cm Neuschnee vorzufinden. Er zwingt uns zu einem sehr gefährlichen Abstieg ins Basislager, das wir um 7 Uhr erreichen. Unsere Moral sinkt auf den Tiefstpunkt.

Im Lager lassen wir fast unser gesamtes Material zurück und gehen weiter bis Gadmen. Hugo Weber, seit kurzem verheiratet, hätte sich zum Zügeln nach Genf begeben sollen: er kommt drei Tage zu spät! In Gadmen zwei Tage untätig festgehalten, finden wir nur ein altes Tisch-football, um unsere Enttäuschung etwas zu betäuben. Am Donnerstag, 4. August, blendendes Wetter, das unsere Mutlosigkeit auf einen Schlag verscheucht! Um 7 Uhr erreichen wir das Basislager am Fuss der Wand. Wir teilen uns in zwei Seilschaften, eine zu zwei, die andere zu drei Mann. Die erste greift den Vorsprung an, die zweite folgt mit dem Material. So erreichen wir die „ grosse Terrasse " und weiter oben den am dritten Tag erreichten Punkt und sind überzeugt, dass nun die Fortsetzung schnell vor sich gehen wird. In Wirklichkeit gelingt es uns aber nicht, mehr als zehn weitere Meter mit Haken auszurüsten. Noch ein Biwak auf der „ grossen Terrasse ".

Freitag ist der Himmel bedeckt. Es beginnt ein feiner Regen. Der vorbereitete Weg führt uns unter einen überhängenden Pfeiler. Wir stellen fest, dass hier der Fels trocken ist, und entschliessen uns, ihn trotz dem schlechten Wetter anzugreifen. Die erste Seilschaft rückt überraschend schnell vor. Unser Erstaunen wächst, als die beiden in freier Kletterei einen Überhang überwinden. Wir trauen unsern Augen nicht und fragen uns, ob wir in einer Art Trunkenheit die Tatsachen falsch sehen. Indessen verschlimmert sich das Wetter. Die Seilschaft kommt zurück und unsere Freunde bestätigen, dass sie wirklich in freier Kletterei unter das Dach gestiegen seien. Der überhängende Grat kann unter dem Wulst dank zweier Risse, die ihn auf beiden Seiten in armbreiter Entfernung parallel begleiten, rittlings überwunden werden. Der Fels, der seiner Natur und Qualität nach fast bei jedem Vorsprung ändert, ist hier von guter Beschaffenheit. Die Wand wäre ein ideales Übungsfeld für einen Geologen oder Mineralogen. Für den Augenblick ist uns das Wetter dermassen feindlich, dass wir einmal mehr aufgeben müssen und uns bis zur „ grossen Terrasse " abseilen. Ein ohrenbetäubendes Gewitter bricht aus mit heftigem Regen, dann Schneefall. Wir erleben ein ziem-, lieh schlechtes Biwak.

Als am Samstagmorgen der Tag anbricht, liegt eine Schneedecke, die uns jede Lust nimmt, die Kletterei fortzusetzen. Es tropft überall herab, und unsere Moral „ ertrinkt " in der NässeWir, die geglaubt haben, nach unseren so früh begonnenen Vorbereitungen nur zwei bis drei Tage unserer Ferien für die Durchkletterung dieser Wand zu brauchen! Da sind wir nun, nach zwei Wochen der Geduld und der Anstrengung, so weit wie zuvor. In 40-m-Längen seilen wir uns ab. Nach der letzten Abseilstrecke lässt sich das vom Wind verwickelte Seil nicht einholen. Um es zu entwirren, müsste man nach oben schauen können, aber das ist unmöglich bei diesem Sturm und den Wassermassen, die uns ununterbrochen überschütten. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als das Seil am Ort zu lassen.

Unser Vorhaben haben wir nicht aufgegeben. Ende August nehmen wir es wieder auf. Nachdem Roger Giamberini aus beruflichen Gründen schon vor Beginn der Ferien auf den Wiederaufstieg verzichten musste, ist nun leider auch Hugo Weber ausgeschieden. Als Ersatz soll ein anderer Kamerad, Martial Perrenoud, unsere Equipe ergänzen.

Am Freitag, 26. August, erwarten wir Martial auf der Alp vor Steingletscher, wo wir die Nacht unter freiem Himmel zubringen. Um 2 Uhr morgens stösst er zu uns und berichtet, dass er wegen einer Rückgratverkrümmung den Arzt aufgesucht habe und dass ihm dieser vollständige Ruhe verschrieben habe. Aber kann man nicht in guten Treuen der Ansicht sein, dass die Streckungen, die das Klettern bewirkt, mindestens so gut geeignet seien, eine verschobene Wirbelsäule wieder einzurenken? Jedenfalls scheint uns dieses Mittel...„martialischer "!

Die Equipe ist also wieder vollständig. Abmarsch morgens 4 Uhr. Um 16 Uhr haben wir mit unsern Rucksäcken wieder den Punkt erreicht, über den hinaus wir erst am Ende unserer Ferien gelangen sollten. Die führende Seilschaft „ hakt " sich fünfzehn Meter weiter und erreicht ein kleines Band, das sich gut für ein Biwak zu zweit eignet. Aber die beiden haben ihre Schlafsäcke nicht bei sich. Wenigstens sind sie mit Proviant gut versorgt. Wenn sie den Kopf vorsichtig ins Leere hinausstrecken, können sie 150 m weiter unten die beiden andern Seilschaften sehen. Die Brosamen von ihrem Tisch fallen an der Nase ihrer „ niedrigeren Brüder " vorbei in die Tiefe; aber es wäre schwer zu sagen, ob sie auf Berner Boden oder in der „ von Nidwaiden umschlossenen Enklave Obwalden des Kantons Unterwaiden " die Erde erreichen. Es gibt weit und breit keinen Baum, der auf die verschiedenen Abwandlungen von „ Wald " hindeuten könnte, auch keinen Grenzstein, der die Kantone trennt. Aber die Grenze muss ziemlich genau unserer Aufstiegslinie folgen.

Am Sonntag früh, bei der Tagwache um 5 Uhr, ist der Himmel bedeckt, und der Nebel wird dichter. Aber unsere Verfassung ist gut. Wir sind sicher, bald aus diesem zweiten Vorsprung herauszukommen, in dem wir Risse - zwar mehr ahnen als festgestellt haben, die leicht zum Gipfel führen müssen. Die drei Seilschaften setzen sich also in Bewegung bei immer heftiger werdendem Wind; er wird sogar ausserordentlich heftig. Ein der unteren Equipe zugeworfenes 40-m-Seil, an dem ein Sack heraufgeschickt werden soll, wird vom Aufwind emporgehoben und steht mit der Spitze aufrecht zum Himmel wie eine mystische Wachskerze. Raymond, der das andere Ende in der Hand hält und das Phänomen mit höchstem Erstaunen betrachtet, erhält plötzlich, als die Luftströmung umschlägt, das Seil mit voller Wucht ins Gesicht geschleudert. Endlich können wir es hinablassen, und mit einem neuen Windstoss pendelt der angehängte Sack dreissig Meter weit hin und her. Mit Kletterwerkzeug neu versehen, machen wir uns an die Erkletterung des dritten Vorsprungs.Wieder eine eigenartige Erscheinung! Der Felsüberhang taucht aus dem Nebel auf wie ein Schiffsbug, der sich durch die Wellen eines entfesselten Meeres drängt. Die künstliche Erkletterung dieses ausserordentlich exponierten Überhangs ist in höchstem Grade eindrücklich ( A3 ).

Um 9 Uhr hat die erste Seilschaft den Mittelpfeiler überwunden. Er scheint die Schlüsselstelle des Aufstiegs zu sein. Die zweite Equipe folgt zur Ablösung unmittelbar nach. Die dritte sammelt die Haken ein und schaltet damit einen eventuellen Rückzug aus. Wir ziehen ihn ja nicht mehr in Betracht. Ein wenig freie Kletterei, die uns willkommen ist, dann ein 20 m hoher senkrechter Vorsprung, der einen kleinen Absatz verdeckt, und die Schwierigkeiten beginnen von neuem. Die erste Seilschaft überklettert einen Vorsprung und macht eine kitzlige Querung, wobei unsere Kameraden den guten Einfall haben, ein fixes Seil anzubringen. Dann übersteigen sie einen zweiten Vorsprung und rufen uns zu, ihnen zu folgen, indem sie siegesgewiss versichern, dass wir noch diesen Tag, Sonntag, den Gipfel erreichen werden.

Es wird aber nicht dazu kommen. Im Gegenteil werden wir einen Biwakplatz suchen müssen, solange es Zeit ist. Auf einmal verlieren wir den Kontakt miteinander; die Seilschaften sehen sich nicht mehr, hören sich nicht mehr. Die obersten wissen nicht, ob die unteren an einer anderen Stelle an ihnen vorbeigestiegen sind. Dies scheint aber kaum möglich. So entschliesst man sich umzukehren, um sie zu suchen. Eine erste Abseillänge führt zum fixen Seil des Quergangs. Glücklicherweise führt es schräg abwärts. Ein Karabiner vom Gürtel am Seilgeländer angehängt, erlaubt daran abzugleiten. Eine neue senkrechte Abseilung endet auf einem Band, wo sich die vier Zurückgebliebenen schon eingerichtet haben. Es ist ein kleiner, 30 cm breiter Absatz, auf dem man zu sechst knapp nebeneinander sitzen kann. Raymond hisst sich mit Schwierigkeit in eine Hängematte, die er am Haken aufgehängt hat. Aber er hält es nicht lange aus. Das Wetter hat sich wieder verschlechtert, und eine Hängematte ist ein armseliger Unterschlupf, man ist auf allen Seiten dem Luftzug ausgesetzt. So beeilt er sich, sich wieder zwischen seine Kameraden auf dem Felsband zu zwängen Ein Gewitter bricht los, furchtbar, beängstigend. Die Elektrizität knistert in den Haaren. Am Fels festgebunden, um nicht zu riskieren, zu Brei zerschmettert auf dem Gletscher unten zu enden, kauern wir alle sechs nebeneinander. Den Rücken am Berg, die Beine mit gelösten Schuhnesteln im Rucksack vergraben, den Oberkörper in Gurit gepackt und trotzdem schon bis auf die Haut durchnässt, von Regen- und Schneeböen gegeisselt: so warten wir... Der Unglückliche an der windausgesetzten Aussenseite beginnt mit den Zähnen zu klappern, dann tun es alle sechs, mit Ausdauer, unwiderstehlich. Jeder Schlaf ist ausgeschlossen. Es geht lange, bis die Nacht kommt, noch länger, bis sie vorüber ist. Fünfzehn Stunden in allem, ohne die Möglichkeit, die Lage zu ändern. Es ist endlos!

Montag, 29. August. Robert Bögli sollte sich im Zeughaus Tavannes zu seinem ersten Wiederholungskurs stellen, Martial Perrenoud zur Inspektion in Biel. Mögen verständnisvolle Vorgesetzte gegen Soldaten von solchem Schlag nicht hart vorgehen5 Uhr. Der Nebel ist dicht. Wir sind nicht in Hochstimmung, aber auch nicht mutlos. Mit Recht. Denn um 7 Uhr zerreisst die Sonne den Nebel und lässt unsere Begeisterung auflodern. Beim Ordnen unserer Seile stellen wir fest, dass eines von ihnen von einem fallenden Stein an zwei Stellen glatt entzweigeschnitten ist, sieben Meter sind herausgeschnitten. Das hindert uns wenigstens nicht, die Kletterei wieder aufzunehmen. 8 Uhr morgens sind wir auf dem Punkt angelangt, den die erste Seilschaft am Vorabend erreicht hat. Vom Basislager bis hieher haben wir Kletterstellen wechselnd vom Schwierigkeitsgrad 4, 5, 5+, 6, eine von 3, dann wieder 5 getroffen. Nach einer neuen Passage 5 sehen wir uns am Fusse der hässlichsten, unheimlichsten Bastion: eine schwarze, schauerliche Wand, von einem noch ab-stossenderen, noch schwärzeren, vereisten Graben durchschnitten, dessen Gefährlichkeit durch Wasserfälle und Steinschlag noch erhöht ist. Es muss die Schlüsselstelle sein, um aus der Flanke herauszukommen. Mit tausend Mühen, tausend Vorsichtsmassnahmen bringen wir ein festes Seil an. Unsere Verfassung ist gut, und wir kommen damit zu Rande. Jetzt 60 m Platten, die wir gleichzeitig übersteigen, und endlich sehen wir den Gipfel. Die vordersten lösen schon ihr Seil. Von da trägt uns die Freude wie auf Flügeln ans Ziel. »... Ihre Gesichter strahlten noch, als sie mir ein paar Wochen später ihren Bericht brachten. Es war mehr Freude als Stolz, was sie beherrschte, und ich weiss, dass sie manche Schwierigkeit und manchen Zwischenfall nicht erwähnten, wie sie es auch unterliessen, der einen oder anderen Seilschaft besonderes Verdienst zuzuschreiben. Sie sind solidarisch im Erfolg, wie sie es im Kämpfen waren. Für den Augenblick ist es die grosse Tat ihres Lebens, dieser noch so jungen Leute: Raymond Monnerat und Michel Zuchschwerdt aus Moutier, 17jährig, Robert Bögli aus Court, 21 jährig, Bernard Meier aus Moutier, 23jährig, Jean Braun aus Sorvilier, 28jährig, Martial Perrenoud aus Biel, 33jährig, vom GHM Les Aiglons ( Jura ). Aber sie werden es nicht dabei bewenden lassen. Und wir freuen uns, für sie vor allem, aber auch für uns Alpinisten der alten Garde. Denn ihr Enthusiasmus ist auf seine Art dasselbe, was einst unsere Begeisterung für die Berge war.

Übers.: F. Oe.

Eine Skizze der Aufstiegsroute wurde im Monatsbulletin Nr. 12, 1960, auf Seite 264 veröffentlicht.

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