Giftschlangen in den Schweizer Alpen

Im Herbst 1997 wurde ein Berggänger von einer Kreuzotter gebissen und durch die REGA ins Spital geflogen. Dies hat Fragen zur Gefährdung durch giftige Schlangen in den Alpen, vor allem aber zur Sofortbehandlung bei einem giftigen Schlangenbiss aufgeworfen. Der folgende Beitrag basiert auf Publikationen und Expertenmeinungen.1 Giftig oder nicht giftig? Die nicht giftigen einheimischen Nattern-Arten haben eine runde Pupille und nur eine Reihe Schuppen zwischen Auge und Maul.

Schlangen kennen und einschätzen

Giftig oder nicht?2 Einheimische Schlangen, insbesondere giftige einheimische Schlangen, sind selten geworden. Können sie aus der Nähe betrachtet werden, gibt es einige untrügliche Unterscheidungsmerkmale zwischen giftigen und un-giftigen Tieren.

Giftige einheimische Schlangen haben senkrechte schwarze Spaltpu-pillen ( Katzenaugen ) und mehrere Schuppenreihen, die die Augen von der Oberlippe trennen. Der Kopf ist mit kleinen Schuppen bedeckt. Die Kopffront wirkt eingedrückt, aufgeworfen, und bei offenem Maul sind zwei Giftzähne sichtbar, die beim Beutefang aufgerichtet sind.

Ungiftige Schlangen haben runde Pupillen und nur eine Schuppenreihe zwischen Auge und Oberlippe. Die Kopfoberseite ist kolbenförmig und grobbeschuppt, die Kopffront gerundet. Bei offenem Maul sind Reihen kleiner Hakenzähne am Oberkiefer erkennbar.

Zwei giftige Arten Von den acht « schweizerischen » Schlangen sind zwei giftig, die Kreuzotter ( Vipera berus ) und die Aspisviper ( Vipera aspis ). Der lateinische Name Vipera kommt von vivipara, d.h. lebendgebärend, die jungen Schlangen kommen in eine Haut eingepackt auf die Welt.

Die Kreuzotter ( Vipera berus ) ist ca. 60 cm lang, tagaktiv und steigt in der Schweiz auf eine Höhe bis gegen 2700 m ü. M. Sie bevorzugt sonnige, bestaudete oder begraste unberührte Südhänge und Geröllhaufen. Sie findet sich vor allem im zentralen und östlichen Alpengebiet, selten im westlichen Jura. Ein Zickzackband auf dem Rücken und eine V-Zeichnung auf dem Kopf kennzeichnen sie, ausgenommen die seltenen schwarzen Formen.

Die Aspisviper ( Vipera aspis ) ist über den ganzen Alpenraum bis zu den Pyrenäen und nach Süditalien hin verbreitet. Unterformen sind die Jura-, die Alpen- und die Rediviper, die sich in der Kopfform und in der Farbe leicht unterscheiden. In der Schweiz findet sich die Viper bis gegen 2500 m ü. M. in Geröllhalden mit'KARCH ( Koordinationsstelle für Amphibien- und Reptilienschutz in der Schweiz ) Schweizerisches Tropeninstitut, Socinstrasse 57, 4002 Basel Daunderer: Klinische Toxikologie. 97. Erg.. " " .Lfr.

8/95 Giftnotruf München: Internet http:www.

ebe-online.de/home/jkleber/TierTox.htm 2 Meier, Max: Amphibien und Reptilien der Schweiz, Frösche und Kröten, Molche und Salamander, Eidechsen und Schlangen. Mondo Verlag AG, Lausanne 1986 ( Publikation mit Bew. des Autors ) Der Giftapparat einer Aspisviper. Die Giftdrüse ist schräg hinter dem Auge in den Oberkiefermuskeln eingebettet. Durch Zusammenziehen der Muskeln presst die Schlange das Sekret in den Giftkanal, der durch den hohlen Giftzahn läuft und an dessen Vorderseite oberhalb der Spitze mündet.

Die giftigen Aspisvipern und Kreuzottern haben eine senkrechte Spaltpu-pille und mehrere Schup-penreihen zwischen Auge und Maul.

KARCH - Koordinationsstelle für Amphibien- und Reptilienschutz in der Schweiz Seit jeher gehören die beiden einheimischen Giftschlangen Aspisviper ( Vipera aspis ) und Kreuzotter ( Vipera berus ) zur Fauna der Alpen wie Steinadler und Murmeltier. Obwohl zunehmend selten und regional gar vom Aussterben bedroht, können beide Arten lokal noch recht häufig sein. Begegnungen mit einer Giftschlange sind daher auch heute noch ein Ereignis, von dem nicht nur Winzer und Bergbauern, sondern auch Wanderer und Alpinisten betroffen sein können. Die KARCH bietet ein Faltblatt an, das über die Prävention von Giftschlangenbissen, das richtige Verhalten bei der Begegnung mit einer Schlange sowie die korrekte Erste Hilfe bei Schlangenbissen informiert. Zudem verfügt die KARCH über recht genaue Kenntnisse zur Verbreitung der Giftschlangen in der Schweiz. Wenn Sie sich an Ihrem Wohn- oder Urlaubsort gefährdet fühlen oder auch nur allgemeine Informationen zu Schlangen in der Schweiz wünschen, melden Sie sich bei uns! Wir können Sie kompetent beraten, und im Bedarfsfall stehen Ihnen unsere regionalen Vertretungen zur Verfügung.

KARCH, Bernastr. 15, 3005 Bern, Tel. 031/350 74 55, Fax 031/350 74 99 Sicherheit, Medizin, Rettungswesen Zwerggebüsch, auf sonnigen und feuchten Alpweiden.

Kreuzottern und Vipern brauchen zum Leben intakte Naturräume. Da diese immer spärlicher werden, sind sie in tieferen Lagen weitgehend verschwunden. Aber auch in Berggebieten werden sie durch die Besiedlung und den Tourismus immer mehr verdrängt. Deshalb gelingt es nur selten, einem dieser Tiere zu begegnen, auch wenn man viel in den Bergen herumstreift.

Die meisten einheimischen Schlangen sind ungiftig Die sechs in der Schweiz heimischen Natternarten sind für den Menschen absolut ungefährlich. Die Ringelnatter, die Würfelnatter und die Vipernatter sind Wasserschlan-gen. Deshalb kann man sich merken: Schlangen, die ins Wasser tauchen, sind immer harmlos. Die Schlingnat-ter, die Zornnatter und die Äskulap- Die Aspisviper ( Vipera aspis ) besiedelt sonnige Hanglagen, die ausreichend Deckung bieten.

natter können, wenn sie in die Enge getrieben sind, wohl einmal beissen, ihr Biss ist jedoch klein, ungefährlich und nicht giftverseucht.

Schlangengift - ein komplexes Gemisch Schlangengift, ein Produkt der Ohrspeicheldrüse, ist ein komplexes Gemisch mit toxischen ( giftigen ) und enzymatischen ( gewebeschädigen-den ) Eigenschaften. Seine Zusammensetzung ist je nach Schlangenart unterschiedlich. Schlangengift kann sog. Neurotoxine enthalten, die die Nervenendplatten blockieren und dadurch Muskellähmungen verursachen. Enzyme oder Fermente, die im Gift unserer einheimischen Vipern vorkommen, stören die Blutgerinnung und verursachen Blutungen, sichtbar als Bluterguss unter der Haut oder als Blut-Beimengung im Speichel. Herz-kreislaufstörungen sind als Folge der direkten Gifteinwirkung möglich. Im Gegensatz zu einer allergischen Reaktion als Folge eines Bienen- oder Wespenstichs verläuft der Krankheits-ablauf beim Schlangenbiss langsamer und ist dosisabhängig. Medikamente gegen die Allergie, wie sie beim Bie-nenstich wirksam sind, wirken beim Schlangenbiss kaum. Wird ein Mensch hingegen ein zweites Mal von einer Schlange gebissen, so muss man mit einer allergischen Sofort-reaktion rechnen, da sich in der Zwischenzeit Abwehrstoffe gegen art-fremdes Eiweiss gebildet haben. In diesem Falle sind Medikamente gegen Allergie wirksam.

Gefahrenpotential und Verhalten bei Schlangenbissen

Selten lebensbedrohend: Bisse einheimischer giftiger Schlangen Der Giftmengenausstoss bei einem Schlangenbiss ist unterschiedlich gross. Befindet sich die Schlange auf Beutefang, ist die ins Gewebe inji-zierte Menge grösser, als wenn sie aus einer Abwehrreaktion durch Schreck oder Bedrängnis beisst. Es kommt also häufig vor, dass eine Giftschlange beisst und dabei praktisch kein Gift ins Gewebe gelangt.

Durch den Biss von giftigen Schlangen sind vor allem Kinder gefährdet, Erwachsene überleben praktisch immer. 1961 verlief letztmals ein Biss einer einheimischen giftigen Schlange tödlich.

Erscheinungsbild eines Schlangenbisses An der Bissstelle sieht man 1 oder 2 nadelfeine Einstiche in der Haut. Im Bereich der Bissstelle entstehen ein brennender Schmerz ( nicht obligato- Aspisvipern werden selten über 70 cm lang, wobei die Weibchen allgemein kürzer sind als die Männchen.

« Schwärzlinge », bei der Geburt noch « normal » gefärbt, sind nicht ungewöhnlich und können in den Alpen manchmal die Hälfte einer Population ausmachen.

Sicherheit, Medizin, Rettungswesen risch ), Rötung und livide ( bläuliche ) Verfärbung mit Schwellung. Tritt innerhalb von 2 Stunden keine Schwellung auf, so ist kein Gift unter die Haut gespritzt worden. Nebst schreck-bedingten Reaktionen können innert 2 bis 3 Stunden nach dem Biss die eigentlichen Vergiftungserscheinun-gen auftreten wie Erbrechen, Durchfall, Schwindel, Hautblutungen, Ner-venlähmungen ( z.. " " .B. Schwerwerden der Zunge, Lallen, Zufallen des Au-genlids, Gehstörungen ), Atemnot und Herzbeschwerden.

Schlangenbiss - was nun?

Wichtig zu wissen ist, dass man bei jedem Schlangenbiss genügend Zeit hat für richtige und überlegte Erste- Hilfe-Massnahmen. Als erstes gilt es, den Patienten zu beruhigen, um symp-tomverschleiernde Angstzustände zu verhindern!

Die Bissstelle ist zu desinfizieren und wenn möglich abzukühlen, damit die Giftaufnahme ins Blut verzögert und die lokale Schwellung gebremst werden kann. Eis soll nicht verwendet werden, da es bei längerer Anwendung gewebeschädigend wirkt. Absaugen und Aufschneiden der Bissstelle sind gefährlich, auch weitere Manipulationen an der Biss-wunde sind zu unterlassen. Lediglich ein lockerer Deckverband als Infek-tionsschutz ist angezeigt.

Kreuzottern ( Vipera berus ) sind häufig in der subalpinen Zone zwischen 1500 m und 2300 m ü. M. auf südexponierten Zwergstrauchheiden anzutreffen.

Die bodenlebende Kreuzotter ist die langsamste einheimische Schlange und benötigt deshalb ausreichende Deckungsmöglich-keiten.

Um die Blutzirkulation nicht unnötig anzuregen, soll der betroffene Körperteil ruhiggestellt werden wie bei einer grossen Wunde oder bei einem Knochenbruch. Muss der Patient zu Fuss zur Abtransportstelle gehen, soll dies in ruhigem Tempo und ohne Hast geschehen.

Da die Gefahr eines Schocks mit Blutdruckabfall vorhanden ist, muss der Verletzte klima- und steinschlag-geschützt gelagert werden. Flüssigkeit in Form von Wasser oder Tee ist zu verabreichen. Sind Schockerschei-nungen wie kalter Schweiss und Herzklopfen oder Verwirrtheit vorhanden, soll der Patient in Schockla-gerung gebracht werden: flache Kör-perlagerung, Beine gestreckt angehoben und unterlegt. Der Patient soll ständig überwacht werden.

Die Männchen sind nach der Häutung kontrastreich schwarz auf silbergrauem Grund gezeichnet.

Bei jedem Giftschlangenbiss zum Arzt Grundsätzlich gehört die Behandlung von Schlangengiftverletzungen in die Hände des Arztes. Denn nur er kann notfalls bei schweren Vergif-tungssymptomen, die wie bereits erwähnt glücklicherweise sehr selten auftreten, die richtige Therapie wählen. Die zu frühzeitige und zu gering dosierte Antivenintherapie ( Schlan-genserumtherapie ) schadet mehr, als sie nützt. Auch können allergische Reaktionen, verursacht durch das ge-spritzte Antiserum, das Krankheits-bild verschlimmern. Die Anwendung von Antiserum ist heute stark rückläufig, und die ärztliche Therapie kommt vielfach ohne Schlangense-rum aus. Obwohl ein Antiveninprä-parat mit deutlich weniger Nebenwirkungen auf dem Markt ist, sind die Indikation und die Handhabung für dieses Mittel gleichwohl einem Arzt zu überlassen, der in der Behandlung allergischer und toxischer Zustände bewandert ist. Schlangen-gift-Serumampullen gehören nicht ins Gepäck eines Laien!

Umstände bestimmen Erste-Hilfe-Leistung Nach einem Schlangenbiss gilt, wie bei jedem Unfall, ruhig Blut bewahren und die drei Punkte « schauen - denken - handeln » beachten:

Schauen, was passiert ist, wo die Schlange ist, ob giftig oder ungiftig.

und wo sie zugebissen hat. Denken, wie man helfen muss, und dann handeln, Erste Hilfe leisten und organisieren!

Sind eine Strasse und ein Spital in der Nähe der Unfallstelle, so kann bei gutem Allgemeinzustand des Patienten der Strassentransport gewagt werden. Der Patient darf langsam und begleitet zur Transportstelle gehen. Ist die Unfallstelle jedoch abgelegen und schwer erreichbar oder verschlimmert sich der Zustand des Patienten, so empfiehlt es sich, die REGAzu benachrichtigen.

Nach Erkundigungen des Autors sind von der REGA bis heute Evakuationen bei Schlangenbiss nur aus logistischen Gründen ( unwegsames Gebiet ) erfolgt, Lebensgefahr bestand nie.

Sind mehrere Berggänger zugegen, so muss bei Fehlen einer Funkverbindung durch die Anwesenden Hilfe geholt werden, einer bleibt beim Patienten. Ist kein Funkgerät vorhanden und bin ich mit dem Verletzten allein, so muss ich mit ihm, immer vorausgesetzt, er zeigt Zeichen eines Schockzustandes, eine sichere Stelle aufsuchen und ihn dann nach Lagerung, Labung, Kälte- und Witte-rungsschutz und Sicherung allein lassen. Den genauen Ort ( Koordinaten der Landeskarte ) und die Zeit notiere Kreuzottern werden im Normalfall nur um die 50 bis 55 cm lang und 50 bis 100 g schwer, wobei die Männchen in der Regel etwas kleiner sind als die Weibchen.

ich mir auf einem Zettel. Immer gilt: Man hat Zeit für richtige Erste-Hilfe-Massnahmen.

Vorsicht! Schlangen sind geschützt!

In Gebieten, in denen Schlangen anzutreffen sind, gilt es einige vorsorgliche Regeln zu beachten: Man soll nie barfuss gehen, nie absitzen, ohne sich zu vergewissern, dass keine Schlangen vorhanden sind, Steinhaufen meiden, Vorsicht walten lassen beim Heidelbeersuchen, beim Blumenpflücken, beim Spielen auf Bergweiden. Schlangen nicht reizen; sie sind geschützt und dürfen nicht getötet werden.

Dr. med. Ramon Meier, Goldach ( SGGM ) Wann abbinden?

Die bis jetzt propagierte sofortige Unterbindung mit Stauungs-verbänden wird bei Bissen europäischer Vipern mit vorwiegend enzy-matischen ( gewebeschädigenden ) Giften nicht mehr empfohlen. Die starke lokale Schwellung, die am Bissort entsteht, und eine zusätzliche äussere Kompression mit einem Druckverband könnten schwerwiegende Gewebeschäden zur Folge haben. Bei Schlangenbissen aber, deren Gift mehr neurotoxisch wirkt, ist die sofortige Stauung immer noch zu empfehlen.

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Da an der AV 99 auch die vierjährige Amtsperiode des CC Basel zu Ende ging, wurden der Zentralpräsident und fünf Mitglieder neu in den ZV gewählt.1 Nachstehend geben sie einen kurzen Überblick über ihre wichtigsten Ziele und Tätigkeitsschwerpunkte.

Leistungssport Als Ressortleiter Leistungssport im ZV freue ich mich auf die persönliche Herausforderung und Verantwortung, die dieser dynamische Bereich verlangt.

Die anstehenden Aufgaben, die zunehmende Attraktivität des Sportkletterns und des Skialpinismus sowie die Betreuung der Nationalkader verlangen vom SAC eine zukunftsgerich-tete und verantwortungsbewusste Organisation. Wichtig sind dabei auch Marketing und Controlling.

Im Sportklettern gilt es - neben der Ausrichtung auf internationale Wettkampferfolge -, die Regionalzentren und damit den Nachwuchs-und Breitensport zu fördern. Die schweizerische Kandidatur für die Sportkletter-WM 2001 in Biel hat gute Chancen und ist eine zusätzliche Herausforderung.

Der SAC-Zentralvorstand ( ZV ) in seiner neuen Zusammensetzung ( v.l.n.r. ): Samuel Estoppey ( Leistungssport ), Thomas Tschopp ( Hütten/Natur ), Die alpine Disziplin des Skialpinismus gewinnt in den beiden Bereichen Elite- und Breitensport weiter an Beliebtheit. Sämtliche Wettkämpfe werden sorgfältig und naturbezogen nach SAC-Pflichtenheft durchgeführt. Die neugebildete Nationalmannschaft bedarf einer aktiven Unterstützung. Ebenso wichtig ist auch hier die Nachwuchsförderung.

Samuel Estoppey, Bellmund Ressortleiter Leistungssport im ZV Logistik/Marketing Ein chinesisches Sprichwort besagt: « Wer arbeitet - addiert, wer zusammenarbeitet - multipliziert. » Die 1 Vgl. Bildlegenden sowie Editorial S. 9 Samuel Estoppey Ressortleiter Leistungssport Thomas Tschopp Ressortleiter Hütten/Natur Adriano Censi ( Rettung/ Medizin ), Bettina Geisseier ( Juristin ), Michael Caflisch ( Logistik/Marketing ), Franz Stämpfli ( Zentralpräsi- dent ), Yves Veya ( Finanzchef ). Es fehlen Elisabeth Zingg ( Alpinismus ) und Bernhard R. Banzhaf ( Publi-kationen/Kultur ).

Wahl als Ressortleiter Logistik und Marketing in den Zentralvorstand des Schweizer Alpen-Club stellt für mich eine grosse Herausforderung dar. Gemeinsam mit dem neuen ZV und der Geschäftsstelle will ich begonnene Projekte erfolgreich zu Ende führen und neue Ideen - Schritt für Schritt - umsetzen. Der SAC soll Adriano Censi Ressortleiter Rettung/ Medizin Franz Stämpfli Zentralpräsident Yves Veya Finanzchef Bettina Geisseier Juristin

/on Hütten und Biwaks

ein dynamisches, zukunftsgerichtetes Unternehmen sein, ohne seine Tradition zu vergessen.

Michael Caflisch, Davos Ressortleiter Logistik/Marketing im ZV Juristische Fragen Als Juristin im Zentralvorstand des SAC verstehe ich mich in erster Linie als Dienstleistende, die zuhört und mithilft, die unterschiedlichen Interessen im Verein auszubalancieren. Als Ansprechpartnerin, die zur Stelle ist, wenn für ein ( rechtliches ) Problem eine Lösung gefunden werden muss. Als Beraterin, die zuweilen auch neue Routen vorschlägt, damit die Vereinsziele erreicht werden. Mein besonderes persönliches Interesse gilt dem Bergführerwesen und der Forschung auf dem Gebiet der Gletscherkunde.

Bettina Geisseier, Juristin im ZV Alpinismus Vier Gründe bewegen mich zur Mitarbeit im SAC, dem vielseitigsten aller Sport- und Freizeitverbände, und neu in seinem ZV:

- Mit meinen Erfahrungen, die ich als Präsidentin der Sektion Pilatus während der letzten Jahre sammeln konnte, werde ich auf dieser neuen Stufe Aktivitäten und Ideen der Sektionen unterstützen und aktuelle Entwicklungen aufnehmen und mitgestalten können.

- Ich übernehme gerne Verantwortung, im Leben wie im Alpinismus.

- Ich bin fasziniert von der Aufgabe, am weiteren Aufbau und an der Umsetzung neuer Strukturen auf allen Ebenen mitzuarbeiten.

- Das Erlebnis von Natur, Bewegung, Leistung und Begegnung mit Gleichgesinnten ist Teil meines Lebens.

Elisabeth Zingg, Ressortleiterin Alpinismus im ZV Finanzen Die Finanzen sind, um einen leider aktuellen Spruch zu zitieren, der Lebensnerv des Vereinslebens und betreffen alle.

Die nächsten Jahre werden durch die ständige Herausforderung, die Entwicklung unserer Aktivitäten mit den finanziellen Mitteln in Einklang zu bringen, charakterisiert sein. In diesem Zusammenhang müssen wir uns Gedanken über die eigentlichen Grundlagen des Clubvermögens und vor allem über die Verteilung und den Einsatz der zur Verfügung stehenden Mittel machen.

Der vorgängige ZV hat sich bemüht, neue Finanzquellen zu erschliessen. Auf die Dauer wird aber nur eine straffe Verwaltung ermöglichen, die Aktivitäten aufrechtzuerhalten. Es ist klar, dass bei dieser Aufgabe der Professionalismus, der sich in der Verwaltung unseres Clubs durchsetzt, den Erfolg garantiert.

Schliesslich hoffe ich, dass wir während der Zeit, für die mir das Mandat übertragen wurde, offen über die für das Gedeihen unseres Clubs entscheidenden finanziellen Imperative diskutieren können.

Yves Veya, La Croix Finanzchef im ZV ( ü ) Bernhard R. Banzhaf Ressortleiter Publikatio-nen/Kultur Michael Caflisch Ressortleiter Logistik/ Marketing

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