«Gipfelsteinmannli» zur Vermählung der Jungfrau

Zum interessanten Beitrag « Mit grösster Freude bauten wir einen Steinmann » von Daniel Anker ( « Die Alpen » 10/2010, S. 22 ) noch folgende Ergänzung: Bei der Recherche für einen Bericht über die Bergüner Stöcke bin ich per Zufall auf eine weitere Funktion der « Gipfelsteinmannli » gestossen. In einem Artikel von Emil Hauser im SAC-Jahrbuch von 1867 über die Erstbesteigung des Tinzenhorns ist zu lesen: « Noch ein kurzer Moment, und die stolze Jungfrau liegt besiegt zu unsern Füssen. Es musste nun an die Vermählung der Jungfrau gedacht werden, zu welchem Zwecke von unsern drei Führern von allen Seiten schwere Steine herbeigeschafft wurden, und in Kurzem hatte sie einen soliden, über 6 Fuss hohen Ehegemahl, dessen sie sich nicht zu schämen braucht. »

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