Gletscherblick '99

Gletscherblick'99

Je grösser die Wärme, desto kleiner die Gletscher - und je kleiner die Gletscher, desto schneller ihr Schwund. Eigentlich sind die Eisströme aus den Alpen nicht wegzudenken. Und doch mehren sich die Anzeichen, dass sie sich immer rascher verkleinern. Die Gletscher, ihre Erforschung und ihre Beeinträchtigung durch Nutzung und Klima sind von der Kulturkommission des SAC zum Thema der 21. Schweizerischen Ausstellung Alpiner Kunst 1999 gewählt worden.

Die Idee hinter der Aktion « Glet-scherblick'99 » ist bestechend: hinaus aus den Museumshallen in die freie Natur mit einem aktuellen Thema, mit dem sich viele Menschen - auch Nichtalpinisten - in zunehmendem Masse auseinandersetzen. In der Vergangenheit konnten wir im SAC in

Gletscherblick 99

SAC / l' art pour l' aarbezug auf Freilichtausstellungen nur wenig Erfahrungen sammeln. Deshalb haben wir uns für die Vorbereitung und Durchführung mit der Künstlergruppe « l' art pour l' aar » zusammengetan, die in diesem Bereich über ein sehr grosses Know-how verfügt. Eine Ausstellungsgruppe, paritätisch zusammengesetzt aus Mitgliedern der SAC-Kulturkommission und « l' art pour l' aar », ist gegenwärtig damit beschäftigt, die umfangreichen Vorbereitungsarbeiten zu erledigen.

Grosses Echo Das Echo auf unsere Ausschreibung in der ALPEN-Ausgabe 6/98 war gross. Gegen 80 Künstlerinnen und Künstler haben sich bis heute für die Teilnahme beworben. Eine bereits zusammengestellte Jury wird im Januar 1999 die Eingaben prüfen und etwa 40 bis 60 Kunstwerke auswählen. Von Juni bis Oktober 1999 wird der Raum Aare-, Rhone- und Steingletscher die Kulisse für diese Freilichtausstellung auf Zeit bilden. Zentrum der Ausstellung wird Gletsch sein, wo ein Workshop und ein Informationszentrum mit temporären Ausstellungen geschaffen werden.

Appell an die Sektionen Die Ausstellung wird über einen Zeitraum von gut fünf Monaten zu sehen sein. Dies bietet eine vorzügliche Gelegenheit für die Sektionen, die Tourenprogramme 1999 mit einem oder mehreren Besuchen der Aktion « Gletscherblick'99 » anzurei-chern. Ein Ausstellungsbesuch kann ideal mit einer Tour oder einer Wanderung in diesem Gebiet verbunden werden. Die Sektionen werden nach Vermutlich zwischen 1719 und 1729 skizzierte M. A. Cappeler Grundriss und Aufsicht vom Zungenende des Unteraargletschers.

dem Juryentscheid über die genauen Standorte der Kunstwerke informiert.

Rücksichtsvolle Umsetzung Es ist unser oberstes Anliegen, die Ausstellung so rücksichtsvoll wie möglich umzusetzen. Wir wollen als Organisatoren weder politische Aussagen machen, noch soll die Aktion bleibende Schäden in der Natur verursachen. Die Teilnahmebedingungen sind deshalb auf den Schutz der Gebirgswelt ausgerichtet und entsprechend restriktiv abgefasst worden.

Bernhard Rudolf Banzhaf, Ressortleiter Publikationen/Kultur im ZV

.eserbriefe

schichte, die aktuellen Preise für Unterkunft und Verpflegung, anhand von gepressten Blumen aber auch über die Flora der Umgebung.

Wir wurden von der Hüttenwartin Elisabeth Tschanz und ihrer Kollegin äusserst freundlich willkommen geheissen und rasch mit heisser Suppe und Getränken versorgt. Die Lager-zuteilung erfolgte prompt und diskussionslos, so dass sich einige müde Wanderer schnell ausruhen konnten. Die abgegebenen Speisen schmeckten ausgezeichnet und waren vergleichsweise als preiswert zu bezeichnen.

Alle Teilnehmer der Wandergruppe waren voll des Lobes über die ausgezeichnete Betreuung und Bewirtung in der Gspaltenhornhütte, haben wir doch dort wirklich erholsame und gemütliche Stunden verbracht.

Andreas Forchmann, Dübendorf

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Zourrier des lecteurs

Während unserer Wanderwoche quer durchs Berner Oberland besuchten wir u.a. auch die Gspaltenhornhütte im hinteren Kiental. In dieser Hütte fühlten sich alle 17 Teilnehmer äusserst wohl. Weder Gebots- noch Verbotstafeln machten uns auf die Gepflogenheiten in und um diese Hütte aufmerksam, trotzdem herrschte mustergültige Ordnung. Eine Mappe informierte über die Hüttenge- Kletterführer Churfirsten - Alvierkette Fläscherberg von Thomas Wälti

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