Gottlieb Studer: Der Kampf um die Gipfel

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Auch dieses Bändchen ist, wie das in S.A.C.J.. LI, pag. 237, besprochene, ein kleiner Ausschnitt aus einem großen Werke, nämlich Gottlieb Studer: Über Eis und Schnee, 2. Auflage, von A. Wäber und Dr. H. Dübi, und die Autorisation ist bei der Unterzeichneten und dem Verlag A. Francke in Bern eingeholt und auch in Anbetracht des guten Zweckes dieses von Ernst Reinhard in Bern geleiteten Unternehmens gerne gegeben worden. Es ist in der Tat nützlich, unsere Jungmannschaft durch solche Lektüre für die Berge und den „ Kampf um die Gipfel " zu gewinnen. Erzählt werden die Besteigungen des Finsteraarhorns durch die Führer von Dr. Rudolf Meyer 1812 und von F. J. Hugi 1829, der Jungfrau durch die Herren Jon. Rud. und Hieronymus Meyer 1811, des Groß Lauteraarhorns 1842 durch die Herren Prof. Arnold Escher von der Linth, Ch. Girard und E. Desor und des Schreckhorns durch Rev. L. Stephen 1861, Edm. von Fellenberg, Prof. Dr. Aebi und Pfarrer Gerwer 1864, des Monte Rosa von den ersten Versuchen der sieben Männer von Gressoney 1778 an bis zu den Ersteigungen der Vincentpyramide 1819, der Zumsteinspitze 1820, dem Versuch auf das Nordend durch die Herren Prof. Melchior Ulrich, Gottlieb Studer und Dr. Lauterburg 1849, schließlich der Erreichung der Dufourspitze im Jahre 1855 durch Messrs. Smith, Hudson, Birkbeck und Stevenson, denen drei Wochen später die Herren J. J. Weilenmann und Bucher folgten. Es schließen sich an die Ersteigungen des Dom 1858 durch den unlängst in hohem Alter verstorbenen J. Llewellyn Davies, des Weißhorns durch Prof. J. Tyndall 1861, des Matterhorns durch Whymper, Hudson, Hadow und Lord Douglas am 14. Juli 1865, wobei die drei Letztgenannten durch Absturz das Leben verloren, des Grand Combin 1857, endlich des Piz Bernina durch J. Coaz am 13. September 1850, woran sich eine jugendliche Leser gewiß anmutende Schilderung einer gefährlichen Episode am Piz l' alii im Jahre 1878 anschließt. Unter dem Titel: Der Tödi, werden die Versuche erzählt, welche P. Placidus a Spescha 1823 machte, den Piz Rusein von der Bündnerseite zu besteigen, wobei seine zwei Begleiter Curschellas und Bisquolm am 1. September 1824 den Gipfel wirklich erreichten. Dies alles wird mit Studers Worten schlicht und einfach, aber doch eindringlich erzählt, und vielleicht dient dieser Wink dazu, daß etwa auch ein Erwachsener zu G. Studers klassischem Buche greift. Die Bilder von Wehrli A.G., Kilchberg, und vom Photoglob Zürich sind gut gewählt, wenn auch manchmal, dem Text gegenüber, etwas „ modern ". Redaktion.

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