High – genial unterwegs an Berg und Fels

«Es gibt zwei Möglichkeiten, eine Route zu beenden: fliegen oder durchsteigen»: das schreibt der 20-jährige David Lama. Die erste 8- klettert er mit acht, den ersten Weltcupsieg landet er mit 15, heute hat er gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Jetzt sagt er: « Die Professionalisierung raubt meiner Sportart oft den Zauber. » Zauber übt dafür das Buch aus: « High » ist jung, frisch, anders. Eine Hommage an Granit und Outdoorklettern von einem, der seine Berufung lebt; der draussen am Fels klettert und in der Halle trainiert. Wettkämpfe sind seine Pflicht, die Kür grosse alpine Unternehmungen. Dass es um das « Erlebnis und nicht um die die Leistung » geht, nimmt ihm ab. Weltmeisterpokale vergisst er in Bars, sein einziges echtes Problem im Biwak einer Nordwand ist nicht die Kälte, sondern die fehlenden Spiele auf dem Handy. Der Wermutstropfen ist: Lama hat das Buch nicht selber geschrieben. Dennoch « High » ist ein Buch für Junge und für alle, die es interessiert, wie die junge Extremkletterszene heute tickt.

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