Hüttenalltag hautnah Wie Jugendliche in SAC-Hütten helfen können

Gäste begrüssen, Marschtee kochen, Gemüse rüsten, Holz hacken, Wege ausbessern. Das tun Jugendliche in Work&Climb-Lagern und Hüttenwochen.

Die einwöchigen Work & Climb-Lager finden in den Sommer- und den Herbstferien statt. Gruppen von sechs oder zwölf Jugendlichen erledigen Arbeiten in und um Hütten: Fensterläden streichen, Holz hacken, Wege ausbessern, Stützmauern bauen oder Wasserleitungen verlegen. Als Belohnung unternehmen sie mit einem Bergführer Kletter- oder Hochtouren. Die Teilnehmenden müssen zwischen 15 und 21 ­Jahre alt sein. Auch Anfängerinnen und Anfänger können mitmachen. Die SAC-Mitgliedschaft ist keine Bedingung, gute Kondition und Ausdauer allerdings schon.

Wer den Alltag in einer SAC-Hütte miterleben möchte, meldet sich für die Hüttenwochen an. Ein solcher Einsatz dauert ein bis vier Wochen. Die Jugendlichen helfen dem Hüttenteam da, wo sie gebraucht werden. Zum Beispiel in der Küche, wo sie Gemüse rüsten, Kuchen backen oder das Dessert vorbereiten. Am Abend gibt es viel abzuwaschen und abzutrocknen, am Morgen sind die Betten zu richten und die Zimmer zu putzen. Wenn die Sonne scheint und viele Gäste kommen, kann es ziemlich hektisch werden. Auch hier müssen die Teilnehmenden zwischen 15 und 21 Jahre alt sein. Und auch hier ist die SAC-Mitgliedschaft nicht zwingend. Die Jugendlichen erhalten Kost und Logis und eine kleine Entlöhnung für ihren Einsatz.

Infos und Anmeldung

Infos unter www.sac-cas.ch → Hütten → Hüttenwochen oder → Work&Climb

Anmeldung direkt bei der jeweiligen Hütte. Für Fragen ­stehen die Hüttenwarte gerne zur Verfügung.

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