Im Himalaya ist vieles anders

«Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen», sagte der Dichter Matthias Claudius (1740–1815). Und wenn einer wie Pit Schubert seit Sechzig Jahren regelmässig in den Himalaya reist und seine Augen offen hat, so wird ein rechtes Buch daraus. Schubert könnte nun einen der Heldenromane schreiben, wie sie fast täglich von Abenteurerinnen und Wagemutigen auf den Markt geworfen werden, erlebt hat er schliesslich dafür genug. Tut er aber nicht. Er habe versucht, einen abwechslungsreichen Querschnitt dessen zusammenzutragen, was den Hinmalaya ausmacht. Sicher, zum Querschnitt gehört auch Bergsteigerlatein, so etwa die Rettung eines Bergsteigers mit gebrochenem Bein aus der Todeszone. Mehr Spass machen aber die Beschreibungen des täglichen Lebens, etwa der Gerüche, die sich in einem Local Bus entwickeln können. Oder über die Konstruktion der Hängebrücken und der Frage, wie ein Pferd durch einen reissenden Fluss gezogen werden kann.

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