Im Schatten der Achttausender Das zweite Leben der Edurne Pasaban. Eine Biographie.

Edurne Pasabans Weg nach ganz oben führte durch die Tiefe: 2005 fiel die baskische Extremalpinistin in eine schwere Depression und versuchte, sich das Leben zu nehmen. Fünf Jahre später stand sie auf dem Gipfel des Shishapangma und schrieb Alpingeschichte: Als erster Frau war es ihr gelungen, alle 14 Achttausender zu besteigen. Auch ausserhalb der Berge brachte es die Spanierin, die in ihrer Kindheit häufig krank und unsicher war und die im Klettern und im Höhenbergsteigen eine neue Freiheit fand, zu Erfolg: Nach ihrer Krise absolvierte sie ein Studium in Coaching und Management und ist heute ein gefragter Gast auf internationalen Symposien und Kongressen. Getreu ihrem Credo, dass die Geschichten am Berg oft auf mehr verweisen als nur auf die alpinistische Leistung, ist es der deutschen Autorin Franziska Horn gelungen, den erstaunlichen ­Lebensweg ­einer ungewöhnlichen Frau nachzuzeichnen, für die der Berg zu einer Schule des Lebens geworden ist.

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