Keine Kulisse für reine Attraktionen

Der Club Arc Alpin (CAA) verlangt, dass naturnahe Landschaften und Geländekammern, die noch frei von technischen Einrichtungen sind, auch künftig nicht erschlossen werden. Das haben die Mitgliedsvereine, der Schweizer Alpen-Club, sowie die Alpenvereine Italiens, Südtirols, Deutschlands, Liechtensteins, Österreichs und Sloweniens an der Alp Week in Poschiavo beschlossen. Auch in touristisch stark erschlossenen Gebieten wie Skigebieten müsse mit Natur und Landschaft rücksichtsvoll umgegangen werden (vgl. «Die Alpen» 9/2012). Klar ist für den CAA, dass die Alpen nicht zu einer Kulisse für Erlebnisattraktionen degradiert werden dürfen.Im Sinne einer Lenkung von Freizeitaktivitäten könnten lokal Erlebnisinstallationen sinnvoll sein, «weil sie diese Nutzung kanalisieren», so das Positionspapier. Ein positives Umweltverträglichkeitsgutachten und allenfalls zeitliche Nutzungsbeschränkungen seien aber nötig. Den Bau von Erlebnisinstallationen ausserhalb bestehender Infrastrukturen und den Bau reiner «Jahrmarktsattraktionen» in der alpinen Landschaft lehnt der CAA ab. Der SAC hat die CAA Position übernommen und ergänzt. Infos: www.sac-cas.ch → Umwelt → Landschaftsschutz Erschliessung

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