Marmor, Meer und Maultierpfade. Die Apuanischen Alpen – Wandern in einer unbekannten Toskana.

Rotpunktverlag, Zürich 2010, ISBN 978-3-85869-420-1. Fr.44.–

Wie ein stark zerklüftetes Marmorriff erheben sich die Alpi Apuane im Norden der Toskana: ein 60 Kilometer langes und bis 20 Kilometer breites Gebirge, begrenzt vom Tyrrhenischen Meer und vom Apennin. Zwischen dem Monte Altissimo ( 1589 m ), wo sich Michelangelo die schönsten Marmorblöcke selbst aussuchte, um sie in Skulpturen zu verwandeln, und dem Badeort Forte dei Marmi liegen nur elf Kilometer – und doch ist es viel mehr. Unten die im Sommer überfüllten Strände der Versilia, oben jähe Grashänge und scharfe Kalkgrate, labyrinthische Buchenwälder und schneeweiss gleissende Marmorsteinbrüche. Quer durch die Alpi Apuane findet sich ein Netz von markierten und nummerierten Wanderwegen, welche die Hütten des Club Alpino Italiano und die Gaststätten der Bergdörfer miteinander verbinden. All das erlaubt es, die alpine Toskana auf Tages- und Mehrtageswanderungen zu erleben – wenn man Pepo Hofstetters Führer Marmor, Meer und Maultierpfade dabeihat. Ein Wander-, Geschichts-, Bilder- und Gourmetbuch in einem. Man könnte es aber einfach auch nur lesen in einem Liegestuhl in Marina di Carrara.

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