Matterhorn-Nordwand. Neue Route durch die Zmuttnase

Neue Route durch die Zmuttnase

Robert Jasper gelang zusammen mit Rainer Treppte die Eröffnung der bis anhin schwierigsten Route durch die über tausend Meter hohe Matterhorn-Nordwand.

Schon 1994 hatte Jasper – damals im Alleingang – versucht, durch den westlichen Teil der Matterhorn-Nordwand, an der abweisenden Zmuttnase, eine neue Linie zu klettern. Ein drohendes Gewitter liess das Vorhaben platzen. Mitte August 2001 versprach der Wetterbericht eine stabile Hochdrucklage, sodass sich Robert Jasper und Rainer Treppte – mit ca. 60 kg Material – auf der Hörnlihütte für einen neuen Versuch bereitmachten. Dank der mitgeschleppten Portaledge konnten die Biwaknächte bei Temperaturen von –10° überstanden werden. Die tiefen Temperaturen wurden aber auch tagsüber zu einem Problem, musste doch mit Kletterschuhen und blanken Fingern geklettert werden – dies bei Schwierigkeitsgraden bis zu VI-II–, A2. Am fünften Tag in der Wand erreichten die Kletterer über die Gipfeleisfelder und abermals kombiniertes Gelände den obersten Teil des Zmuttgrates und anschliessend den Gipfel. a

Gem. Mtlg.

Hier sollten keine Maoisten entgegenkommen: der Karawanenweg oberhalb von Phortse ( Solukhumbu ).

Vergangenheit? Eine glückliche Trekkinggruppe posiert bei schönstem Wetter vor dem Makalu ( Sankhuwasabha ). Gipfelerfolg für Robert Jasper ( l. ) und Rainer Treppte nach dem Durchstieg durch die Matterhorn-Nordwand Biwak in der Matter-horn-Nordwand, auch im Sommer eine kühle Angelegenheit bei nächtlichen Temperaturen um –10° Foto: Archiv Robert Jasper Foto: Rainer Treppte DIE ALPEN 2/2002

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