Neue Bergfahrten in den Schweizer Alpen

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Neue Bergfahrten in den Schweizer Alpen

1946 und Nachträge ( Fortsetzung )

Zusammengestellt von Max Oechslin

29. Kastor ( 2522 m ). Erstbegehung über die Nordkante, am 26. Juli 1946, durch Edwin Krähenbühl und Emil von Allmen.

« Auf Weg 61 des Engelhornführers bis zu der Stelle, wo das Weglein zum Ochsensattel die erste Rinne nach rechts quert. Von hier wird etwas links in einem Couloir eine Steilstufe erreicht, die auf geneigte Schutt-Terrassen führt, welche sich am Fusse der überhängenden Zone, die sich durch die ganze Nordseite der Zwillinge zieht, bis zur Nordkante des Kastors erstrecken. Links aufwärts mühsam über einen plattigen Pfeiler, bis dieser ebenfalls in einem Überhange endigt. Dieser wird rechts, wo er sich schwach neigt, durch einen Pendelquergang schwierig überwunden. Über gutgriffige Felsen ungefähr zwei Seillängen empor bis zur grossen Verschneidung, die zum Polluxsattel leitet. Diese Stelle lässt sich auch ohne grosse Schwierigkeiten vom Ochsensattel her erreichen, indem zuerst die Nordkante des Pollux verfolgt und dann horizontal nach links gequert wird. Hier setzt die eigentliche Nordkante des Kastors an. Auf der nordwestlichen Wand, die zwischen Kante und Verschneidung liegt, hält man sich zuerst nahe der letzteren und quert dann auf halber Höhe allmählich nach links hinaus. Der folgende erste Riegel wird exponiert auf kleinen Tritten von der Nordkante aus direkt erklettert. Ein heikler Quergang führt rechts zu einem Riss, der zum zweiten Riegel leitet. An der linken Seite des Risses an ausladenden, verwitterten Platten zurück zur Kante hangelnd, wird eine letzte senkrechte und vollkommen glatte Stufe erreicht. Ein exponiertes Band wird, wenig absteigend, in die Nordostwand verfolgt. Über gutgestufte Felsen zurück zur Kante. Nun der Nordkante entlang, bis sie sich wenige Meter unter dem Gipfel im Schlusswändchen verliert. Unterer Wandteil: sehr schwierig, teilweise äussert schwierig und unangenehm.

Nach Bericht E. Krähenbühl f, von P. P., Jahresbericht 1946 des A.A.C.B.

Siehe auch « Sport », 18. Oktober 1946.

30. Kingspitz.

a ) Erster Aufstieg vom Ochsental durch die Nordwestwand, am 17. August 1936, durch Frl. M. Lüthy, Hans und Hermann Steuri. Routenbeschreibung in « Berge der Welt », Bd. I, 1946, Seiten 192/193, Bildtafel 35.

b ) Kingspitz, neue Nordwestwandroute, am 26. September 1938, durch Frl. M. Lüthy, Hans Haidegger und Hermann Steuri. Routenbeschreibung in « Berge der Welt », Bd. I, 1946, Seiten 193/194, Bildtafel 35.

Daselbst Bildtafel 34 der Westwand der Engelhörner mit Routen Vorder-spitze-Westkante ( Beyeler-Marx-Gerecht, 7. Juli 1935 ) und Nordwandroute Ulrichspitze.

31. Ochs, Nordwandroute, vom 9. August 1935, durch Frl. M. Lüthy und Hermann Steuri. Routenbeschreibung in « Berge der Welt », Bd. I, 1946, Seite 194.

32. Finsteraarhorn ( 4274 m ). Bilditinerarien mit den Routeneintragungen der Ostwand:

i& -. Route Kohler-Rrügger über die Ostrippe vom Oberstuderjoch aus. Route über die Nordostrippe Hassler-Amatter, 1904, die im Finsteraarfirn in 3300 m beginnt und nahezu in der Fallirne über die Rippe hinaufführt bis auf 4000 m, wo ein 25 m hoher « Grauer Turm » den Weg versperrt, so dass nach links in die Wand abgeseilt und durch diese in schwerer Kletterei der Gipfel erreicht wurde. Im August 1906 folgten W. A. Fynn und O. Brüderlin mit Einstieg links dieser Nordostrippe, desgleichen Miss O'Brien, Adolf Rubi und Fritz Rubi mit weitem Varianten. Route zum Hugisattel, Hassler-Amatter.

Siehe Bildtafeln 29-31 und Seiten 151-165, « Berge der Welt », Bd. 1,1946.

33. Galenstock ( 3581 m ). Erste Winterüberschreitung Ost—West, 2. Januar 1942, durch Kaspar Muff und Hugo Nünlist.

Aus der Göscheneralp Aufstieg zur Nordostwand, über den Nordostgrat auf den Galenstock ( Ski auf dem Rucksack ) und Abfahrt zum Rhonegletscher.

Siehe « Der Pilatus », Klubnachrichten der Sektion Pilatus, 1943, Seite 40.

34. Kleines Gelmerhorn ( 2606 m ). Erste Winterbegehung, am 22. Dezember 1946, durch Ernst Reiss, Hans Sollberger und Dölf Reist.

Der Aufstieg erfolgte von der Handeck zum südöstlichen Gratkopf der Gelmerhornkette. Hier Skidepot. Aufstieg über die drei Vorgipfel zur Gratscharte vor dem Kleinen Gelmerhorn und über den üblichen Sommerweg zum Gipfel.Nach brieflicher Mitteilung Ernst Reiss.

Siehe « Die Alpen », Varia, Februar 1947.

35. Glärnisch ( 2910 m ). Erste Begehung über die Nordflanke und den Ostgrat, am 29. September 1946, durch Werner Gysin und Ruedi Schmid, A.A.C.Z.

« Der O-Grat des Vrenelisgärtli zieht sich vom Gipfel gegen das obere Hochtor hinunter. Seine Flanken fallen steil nach S gegen den Guppenfirn, nach N gegen das Klöntal ab. Der Grat trägt in seinem obern flachern Teil einen langgestreckten Buckel, der nach O überhängend abbricht. In einer Scharte etwas unterhalb dieses Gratbuckels entspringt eine Rinne, die sich durch die ganze N-Flanke hinabzieht.

Man steigt vom Vordem Schlattalpli, der Kalttäli-Route folgend, über die Sporenkämme bis zur höchsten grasbewachsenen Kanzel ( Sporenegg ) unter den Felsen der N-Flanke des Vrenelisgärtli. Dann wendet man sich, über leichte Felsen ansteigend, gegen die erwähnte Rinne, quert diese auf einem Schuttband ( Steinschlag !) und klettert über gut gestufte Felsen in östlicher Richtung empor. Dann steigt man südwärts über Schuttbänder und leichte Felsen in die Scharte am obern Ende der Rinne ( 4 Std. ). Diese Scharte lässt sich auch leicht von O über das Gleiter und die Krummen Würmer erreichen.

Von der Scharte folgt man dem Grat bis an den Abbruch des langgestreckten Gratbuckels. Etwas gegen N absteigend, gelangt man auf ein schmales Band, das die ganze N-Flanke des Gratbuckels durchzieht, bis es über einer tiefen Rinne ausläuft. Von hier steigt man parallel zu dieser aufwärts auf einen vorstehenden Felskopf, quert dann horizontal in die Rinne und gewinnt wieder den Grat, den man bis an den Fuss des Gipfelaufschwungs verfolgt ( 2 y2 Std. ). Dieser Punkt scheint schon früher erreicht worden zu sein über ein breites Schuttband, welches leicht nördlich um den Gipfelkopf des Vrenelisgärtli herumführt.

Ein kleines Türmchen wird nördlich umgangen. Dann klettert man etwa 2 Meter links ( südlich ) der Gratkante senkrecht empor ( brüchiger Fels ) auf ein kleines horizontales Band. Man quert auf diesem einige Meter nach rechts ( nördlich ) um die Kante, erklimmt eine angelehnte Platte und folgt dann -wieder der exponierten Gratkante. Ein luftiger Schritt nach links führt in eine kleine Rinne.Von hier geht es weniger steil zum Gipfelplateau und über dessen östlichen Rand zum Gipfel ( 1 y2 Std. ).

Dieser Aufstieg ist ziemlich schwierig, vor allem wegen des zum Teil sehr brüchigen Gesteins. Vom Vordem Schlattalpli wurden, die Rasten inbegriffen, 8 Stunden gebraucht.»Nach Bericht Dr. W. Gysin, Zürich.

36. Gredetschhörnli ( 3662 m ).

a ) Erstbegehung des Südgrates, am 16. November 1938, durch Dr. Andreas Seiler und Bergführer Jos. Imseng, Brig.

Von der Baltschiederklause zur Gredetschlücke und direkt über den Südgrat über stark exponierten, aber guten Felsen zum Gipfel, der von der Lücke aus in 5 Stunden erreicht wurde.Briefliche Mitteilung Jos. Imseng, Brig.

b ) Erstbegehung über die Westwand, am 29. Juli 1943, durch Gabriel Chevalley, G. de Rham und A. Tissières.

Von der Baltschiederklause über den Innern Baltschiederfirn zum Fuss der Westwand des Gredetschhörnli, die sich als bauchige Felsmauer senkrecht aufbaut. Von zwei gut erkennbaren Kaminen wurde der rechte, südliche für den Aufstieg gewählt ( deutlich südwärts vom Gipfellot verlaufend ). Über mit Schutt bedeckten Schneekegel zum untern Kaminende, dann in den Kamin, wobei die ersten paar Meter leicht überhängend und schwer zu überwinden sind. Zwei Haken. Durch Stemmen zu einem vorspringenden Block, auf dem ein guter Sicherungsplatz ist. Der Kamin geht hier in ein weniger steiles Couloir über. Dann nach links und quer durch Felsen und Geröll unterhalb des kleinen Firns bis zu einem Couloir, das schräg nach Norden zu einem kleinen Joch zwischen Wand und einem Gendarm führt. Vom Joch über ein winziges Band quer durch die senkrechte Wand. Hinter einer Felskante quert man weiter und gelangt zu einer Stelle unterhalb eines gewaltigen Felsblockes, der schon vom Gletscher aus gut sichtbar ist. Durch einen schwierigen Kamin rechts des Blockes und senkrecht in das auf den Kamin folgende Couloir bis zu einer Nische unterhalb eines weitern, 40 m hohen Kaminrisses. Dieser ist äusserst schwer zu durchklettern ( schwierigster Teil der Tour, Überhänge und fliessendes Wasser ). Nach oben nehmen die Schwierigkeiten zu, der Kamin geht in offene Rillen und unterbrochene Risse über. Ca. 30 m oberhalb der Nische befindet sich ein bauchiger Felsklotz, rechts vom Kletterweg, auf dem ein kleiner Rastplatz ( für zwei Mann ) sich bietet. Bis hierher Mauerhaken zum Sichern; auf dem Weiterweg sind Haken für den eigentlichen Anstieg notwendig. Aufstieg nach links bis zu einem kleinen Riss, in welchem sich die Hand einklemmen lässt, und weiter zu einem guten Felsrand, 8 m höher. ( Ein Haken wurde zurückgelassen. ) Von hier ohne besondere Schwierigkeit über eine senkrechte, gutgriffige Wand in ein breites, trichterförmiges Couloir, mit Stufen, bis zum Südgrat und auf den Gipfel. Baltschiederklause ab 5.30 Uhr, Wandfuss 7.00-7.30 Uhr, Nische 10.30 Uhr, 40 m Kamin 10.30-16.40 Uhr, Gipfel 18 Uhr, ab 18.30 Uhr und über Nordwestgrat, Gredetschjoch zur Baltschiederlücke 20.30 Uhr.

Nach Bericht G. de Rham, in « Berge der Welt », Bd. I, 1946, Seiten 149/150 und Bildtafel 21.

37. Gspaltenhorn. Erste Nord—Süd-Überschreitung der Roten Zähne, am 1. August 1943, durch Edwin Krähenbühl und Jörg Wyss.

Routenbeschreibung in « Berge der Welt », Bd. I, 1946, Seiten 169—172.

38. Gstellihorn ( 2857 m ). Erste Begehung durch die Westwand, am 22. September 1945, durch Fritz Immer und Franz von Bergen.

Notiz e Sport », 25. September 1945.

39. Höhlenstock-Westgipfel ( ca. 2900 m ).

a ) Erste Begehung der Südwestwand, am 21. Oktober 1945, durch Hans Rein und Leni Merk.

Anstieg vom obern Plateau des Stäfelgletschers gegen die Mitte der Süd westwand. Einstieg am linken Ende eines Risses, der sich nach rechts aufwärts durch die unteren, plattigen Felsen zieht. Von der Randkluft steigt man über feingriffige Platten in den Riss ein, folgt diesem bis zu einem Bändchen, das sich nach einigen Seillängen in der grossen Rinne der mittleren Wandpartie verliert. Der Übergang in diese Rinne geht über glatte, exponierte Platten. Dann in der Rinne gerade hinauf, zuerst auf der linken, dann auf der rechten Seite, und über einen Pfeiler bis unter die senkrechte obere Wand-hälfte.Von hier quer nach rechts bis zu einem neuen Riss, der rechts aufwärts weist und zu einer Kanzel führt. Über Platten senkrecht hinauf zu einem Gratturm im Westgrat, nach rechts in die Scharte und eine Seillänge über den Grat zum Gipfel. Einstieg bis Gipfel 4 % Stunden. Schwierige Kletterfahrt. Hakensicherungen sind notwendig.

Nach brieflicher Mitteilung Hans Rein, Zürich-Höngg.

b ) Erste Begehung der Südsüdwestkante, am 15. September 1946, durch Hans Rein und Leni Merk.

Vom Firnplateau zwischen Schwarzberg und Höhlenstock zur westlichen Ecke der Südwand zur Südsüdwestkante. Je nach dem Zustand der Randkluft kann der Einstieg Schwierigkeiten bereiten, da glatte, steile Plattenfelsen anstehen. Durch einen Riss und nach Überwindung eines Überhanges erreicht man einen Standplatz, ca. 35 m oberhalb des Einstiegs. Hakensicherung. Auf einem schmalen Band horizontal nach links bis zum Riss, diesen hinauf zur Schulter des ersten Grataufschwunges. In der Fallirne über Rippen und Rinnen gegen den zweiten, steilen Grataufbau zu einer kleinen Scharte rechts; von hier einige Meter höher auf eine geneigte Platte mit Hakensicherung und Seilzug zu einem Riss rechts, leicht fallend. Durch den Riss ( schwierig ) zu einem kleinen Standplatz; 10 m höher ein Quergang ( Haken ), rechts neuer Riss in abwärts geneigten Platten ( sehr schwierig ), diesen hinauf zu einem senkrechten Felsaufschwung ( Haken ). Querung nach links, exponiert, aufwärts zu kleinem Standplatz; dann, leicht rechts haltend, über einen Überhang zu einer Verschneidung ( sehr schwierig ), durch diese einige Meter hinauf und zu einem Quergang nach links in einen Kamin, der zu einem guten Standplatz führt. Der Aufstieg geht durch eine Rinne einem markanten Felskopf zu, über dem zweiten Grataufschwung. Man folgt nun direkt der Kante bis zum Gipfel. Sehr schwere Kletterroute. Einstieg bis Gipfel: 8% Stunden. Nach brieflicher Mitteilung Hans Rein, Zürich-Höngg.

40. Hundstein ( 2159 m ). Erste Winterbegehung, am 20. März 1946, durch Franz Grubenmann und Kurt Gurtner.

Über die Fählenwände und den Turmsattel zum üblichen Einstieg in die Südwand und durch diese auf der Normalroute. Ist nur bei lawinensicherm Wetter möglich. Bei günstigem Schnee können die Ski bis in den Turmsattel mitgenommen werden.

Nach brieflicher Mitteilung F. Grubenmann, Herisau.

NEUE BERGFAHRTEN IN DEN SCHWEIZER ALPEN 41. Kirehlispitz 3 ( P. 2555 ).

aSiehe Klubführer Bündner Alpen, VIII, Rätikon, Route 49 g, Südwand des Hauptgipfels. Variante, begangen am 13. Oktober 1940, Seilschaft Max Gähwiler und This Blumer.

Vom Fuss des Felspfeilers, der in der Fallirne vom Gipfel direkt durch die Südwand führt, nicht rechts ( Route 49 g ), sondern westlich, eine Seillänge direkt hinauf, dann durch einen Kamin ( schwierig, Hakensicherung ) nach rechts auf eine kleine Kanzel und dann direkt über die Pfeilerkante mit unschwerer Kletterei bis oberhalb des berüchtigten Risses der Route 49 g.

b ) Zweite Variante, ausgeführt durch die gleiche Seilschaft Gähwiler-Blumer am 22. Juni 1941.

Einstieg wie bei Route 49 g bis zum « Grünen Band », aber nicht über dieses nach links, sondern in der Fallirne über gestuften, massig schwierigen Felsen bis zur steilen, plattigen Wand, die bis zum Grat zwischen den Spitzen 3 und 4 hinaufreicht. Auf gut begehbarem Band direkt unter der Wand nach links ( Westen ) zum grossen Pfeiler und in die Route 49 g.

c ) Abstiegsvariante Cavell joch, gleiche Seilschaft, 22. Juni 1941:

Vom Kirehlispitz 3 über den Westgrat ( Kirehlispitz 2 ) nur bis zur tiefen Scharte, von wo aus ein scharf ausgeprägtes Couloir durch die ganze Südwand bis zum Fuss führt. Abstieg auf der Ostseite des Couloirs, bald links, bald rechts, über rasenbesetzten, bändrigen Fels. Bevor der Fels sehr steil gegen die Schutthalden ob dem Kirchli abfällt, quer über das Couloir in die Felsen auf der Westseite des Couloirs und über stufigen, berasten Felsen bis zum Fuss. Nach brieflicher Mitteilung Th. Blumer, Kilchberg-Zürich.

42. Kreuzberge a ) Neue Routen: Ostgrat des 1. K.; Nordaufstieg des 1. K., Nordwand des 1. K., Südwand des 2. K., Ostgrat des 2. K., Nordwand des 3. K., Südwand des 5. K., Nordwand des 6. K.; Südwand des 6. K. ,'West-wand des B. K.

Routenbeschreibungen in « Berge der Welt », Bd. I, 1946, Seiten 207-214, und Bildtafeln 37-39. Traversierung der Kreuzberge. Daselbst, Seiten 201—206.

b ) Kreuzberg 1. Erste Winterbegehung, 27. Januar 1946, durch Franz Grubenmann und Kurt Gurtner, über den Ostgrat. Der Kamineinstieg war stark vereist. Einstieg bis Gipfel 5% Stunden.

Nach brieflicher Mitteilung F. Grubenmann, Herisau.

c ) Kreuzberg 2. Erste Winterbegehung, am 20. Januar 1946, durch Franz Grubenmann und Kurt Gurtner, über die Nordroute bis zum Verbindungsgrat Kreuzberg 1-2, dann über den vereisten Ostgrat. 2% Stunden.

Nach brieflicher Mitteilung F. Grubenmann, Herisau.

d ) Kreuzberg 4. Erste Winterbegehung, am 3. April 1946, durch Kurt Gurtner, durch den Nordkamin zum grossen Schneefeld, über die erste Rippe zum Ostgrat und über diesen zum Gipfel.

Nach brieflicher Mitteilung F. Grubemann, Herisau.

( Schluss folgt )

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