Open-Air-Konzert auf dem Sunnbühl

Am letzten Juliwochenende fand auf dem Sunnbühl oberhalb von Kandersteg ein Open-Air-Konzert statt. Dass bei einem solchen Konzert viel Lärm und viel Abfall anfallen, daran haben wir uns bereits gewöhnt. Wir haben uns auch daran gewöhnt, dass die Jugendlichen ihre Musik in einer für uns unerträglichen Lautstärke anhören. Wir verstehen aber nicht, dass ein Konzert dieser Art an einem Ort mitten in der noch intakten Natur bewilligt wurde. Welche Auswirkungen hatte es wohl auf die Tierwelt? Als unakzeptabel empfanden wir auch das neben dem Alpengarten angelegte Zeltlager, das in ein wildes Durcheinander ausartete und die Wiese zerstörte. Ein Ort wie Kandersteg müsste andere Möglichkeiten finden, um den Fremdenverkehr anzukurbeln. Der Entschluss, das Konzert auf dem Sunnbühl stattfinden zu lassen und damit Lärm und Abfall möglichst von Kandersteg fernzuhalten, war bestimmt nicht der Weisheit letzter Schluss.

Ady Meier, Pieterlen

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