Rüben als Vitaminspender im langen Winter

Bevor die Kartoffeln die Speiserüben als eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel verdrängten, waren diese bis in die Hochtäler verbreitet. In Bosco Gurin bildete sich sogar eine eigene Sorte heraus, die Rååfu ist bis heute erhalten geblieben.

«Die Gärten der Siedlung Juf befinden sich innerhalb eines gemeinsamen Zaunes unterhalb von Haus 22. Sie enthalten Salat, Spinat, Mangold, Rhabarber und weisse Rüben (‹Räbe›).» So steht es in einer Schweizer Zeitschrift von 1924. Und im Buch Das Hochtal Avers schreibt Johann Rudolf Stoffel, dass insbesondere die weissen Rüben im Bündner Walsertal vorzüglich gedeihen. Je höher die Lage, umso zarter und süsser würden sie. Juf, das auf 2126 Metern über Meer liegt, muss demnach besonders feine Rüben hervorbringen. Dort assen die Einheimischen die Räbe vor allem als Suppeneinlage oder zu Reisgerichten, nachdem sie die weisse Rübe mit einem speziellen Hobel, der Schnittera, in Streifchen zerkleinert hatten.

Weisse Rüben gehören botanisch zu den Speiserüben. Diese waren in den Alpenregionen viele Jahrhunderte lang, bis zur Verbreitung der Kartoffel, ein bedeutendes Grundnahrungsmittel. Denn Gemüse war in höher gelegenen Regionen im Winter eine Seltenheit – die Rüben frischten den Speiseplan auf. Je nach Sorte schmeckt das Kohlgewächs süsslich wie Karotten und Kohlrabi oder leicht scharf nach Rettich und Radieschen.

Walser Mairübensorte bewahrt

Schon im Jahr 1938 wurden die Averser Räben laut Stoffel nur noch selten angebaut. Und ob sie überhaupt jemals eine eigene alpine Speiserübensorte darstellten, lässt sich nicht mehr verifizieren. Die Bewohnerinnen und Bewohner im Tal pflanzen heute herkömmliche Herbsträben an. Anders im Tessiner Walserdorf Bosco Gurin: Hier wächst die Bosco Guriner Mairübe, die dort seit vielen Generationen angebaut wird. Die «Rååfu», wie sie die Einheimischen nennen, ist an das raue Klima im oberen Maggiatal auf 1500 Metern über Meer angepasst. Früher landete das Gemüse nicht nur als wertvoller Vitaminspender auf dem Teller der Bergbauernfamilien, sondern diente auch als Viehfutter. Und anders als im Mittelland und in einigen Teilen Österreichs wurden Speiserüben in den Walser Bergdörfern nicht eingesäuert, sondern in Körben oder Holzkisten im kühlen Keller oder in Erdgruben überwintert.

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