Schöne Berge

Meist ist sie vor den Augen der Öffentlichkeit verborgen: die grosse Bildersammlung des Alpinen Museums. Für die Ausstellung Schöne Berge werden nun einige der Gemälde aus dem Keller geholt. Wer das Museum kennt, weiss, dass es nicht bei einer klassischen Ausstellung von Kunstwerken bleibt: Die Bilder werden von Interviews mit Bergfaszinierten und von Hörtexten des Theaterautors Antoine Jaccoud begleitet. Die Ausstellung will so der Frage auf den Grund gehen, woher das Bedürfnis nach «schönen Bergen» kommt. Sie rückt damit den Gegensatz von Klischee und Realität in den Vordergrund. Ob dabei auch der Frage nachgegangen wird, ob diese Gegenüberstellung von Klischee und Realität nicht längst selbst zum Klischee geworden ist, darf mit Spannung erwartet werden. Die Ausstellung wird am 23. Februar 2018 eröffnet und dauert bis am 6. Januar 2019.

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