Schwierige Neutour am Cholatse

Erfolg eines französischen Teams von Elitealpinisten Am 6440 m hohen Cholatse, der über dem Gokyo-Tal im nepalesischen Khumbu aufragt, hat eine junge französische Equipe im vergangenen Herbst eine sehr schwierige neue Route erfolgreich durchstiegen: Den vier zwischen 18 und 23 Jahre alten, von der FFME1 ausgewählten Elitealpinisten Boris Badaroux, Philippe Batoux, Marc Chalamel und Christophe Morat gelang die Erstbegehung der 1400 Meter hohen Nordwand des Cholatse. Die untersten 600 m ( durchschnittliche Steilheit: 60 bis 70°, maximal 85° ) mussten mit Fixseilen eingerichtet werden. Darauf folgten zwei sehr steile Abschnitte ( 85° ) und ein senkrechter Eisfall. Auf 5900 m verbrachten die vier Bergsteiger eine Biwaknacht, die stark an ihren Kräften zehrte. Nach einem zweiten Biwak auf 6200 m erreichten sie schliesslich über anhaltend schwierige Passagen am 26. Oktober 1995 den Gipfel. Diese erste Begehung der Cho-latse-Nordwand darf sicherlich als einer der grössten Erfolge der Nachmonsunzeit in den Bergen Nepals bezeichnet werden.

Gem. Mtlg. Józef Nyka, Warschau ( ü

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