Skialpinisten sind gut behelmt

Ab 2019 sind Helme im SAC Swiss Cup obligatorisch. Was unterscheidet einen Helm für Skitourenrennen vom guten alten Kletterhelm?

Im Wort «Skialpinismus» steckt «Ski» und «Alpinismus». Bei einem Sturz oder einem Zusammenstoss auf Ski ist der Kopf Schlägen ausgesetzt, während er beim Klettern in erster Linie gegen Steinschlag geschützt werden muss. Seit einigen Jahren sind Helme auf dem Markt, die den Normen beider Disziplinen entsprechen, nämlich der Norm EN 12492 fürs Klettern und der Norm EN 1077 fürs alpine Skifahren. Diese Modelle sind oben gegen Steinschlag verstärkt, aber auch vorne, auf den Seiten und auf der Höhe des Nackens gegen Schläge im Falle eines Sturzes oder eines Zusammenstosses.

«Bis jetzt war es schwierig für die Athleten Helme zu finden, die beiden Normen entsprechen», erklärt Didier Moret, Mitglied der Technischen Kommission Skitourenrennen des SAC. Um einen sanften Übergang zu gewährleisten, werden die zweinormigen Helme nicht vor 2019 im Swiss Cup obligatorisch sein. Auch für die Patrouille des Glaciers 2018 werden sie noch nicht vorgeschrieben sein.

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