So funktioniert ein Kompass. Hast du gewusst?

Kompassanwendungen

Der Kompass wird meist zusammen mit einer Karte verwendet, um von einem bekannten Punkt die Richtung zum Ziel zu bestimmen. Man kann jedoch auch seine eigene Position mithilfe eines Kompasses ermitteln. Zum « Rückwärts Einschneiden » braucht man zwei bekannte sichtbare Punkte, z.B. Berggipfel, die man anpeilt. Dabei bestimmt man die jeweiligen Winkel relativ zur Nordrichtung. Man überträgt anschliessend 1 Mehr unter www.weltderphysik.de 2 Die Oberflächenspannung wird durch die An- ziehungskräfte der Flüssigkeitsmoleküle untereinander hervorgerufen. Vereinfacht gesagt bewirken diese, dass die Oberfläche sich dabei wie eine gespannte, scheinbar elastische Haut verhält, was beispielsweise dem Wasserläufer ermöglicht, dass er bei seinem Gang übers Wasser nicht ertrinkt.

Nordpol Südpol Feldlinien Ob bei schlechtem Wetter oder in der Nacht: Wer in den Bergen unterwegs ist, muss die Handhabung in jeder Situation beherrschen. Früh übt sich! Jedes Magnetfeld hat einen Nord- und einen Südpol, die durch Feldlinien verbunden sind. Diese verlaufen von N nach S, sind in sich geschlossen, kreuzen sich nie und verbinden Punkte gleicher Feldstärke.

Bestimmung der Marschrichtung: Auf der Karte verbindet die Kante des Kompasses den eigenen Standort mit dem Ziel. Dann wird die Kompassnord-richtung so lange gedreht, bis sie mit der Nordrichtung auf der Karte übereinstimmt. Dabei spielt die Stellung der Nadel keine Rolle.

Fotos: Andr eas Mühlebach

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diese Winkel auf die Karte und erhält dort, wo sich die beiden Linien schneiden, seinen eigenen Standpunkt.

Hast du gewusst

– dass das Erdmagnetfeld zusammen mit der Atmosphäre einen effektiven Schutz vor schädlicher ionischergela-dener ) Strahlung aus dem Weltall bildet? Diese Teilchen werden entlang der Feldlinien zu den Polen abgelenkt und verglühen in der Atmosphäre. Die verglühenden Teilchen nennt man Nordlichter. – dass sich das Erdmagnetfeld um-polt? Warum und wann weiss man auch heute noch nicht genau. Wahrscheinlich wird es sich in den nächsten 700 bis 1000 Jahren wieder umpolen.

– dass Messungen des Magnetfeldes uns Hinweise auf den Aufbau des Erd-kernes geben?

– dass der geografische Nordpol und der magnetische Nordpol, der sich selbst verschiebt, nicht am selben Ort liegen? Bei uns in der Schweiz ist die Deklination, also die Abweichung zwischen dem geografischen und dem magnetischen Nordpol, im Moment jedoch recht klein und liegt unter 1°. Bedeutend war diese Verschiebung im nördlichen Kanada in den letzten 400 Jahren. a Andreas Mühlebach, Frick In einem zweiten Schritt wird das Ziel angepeilt, indem der Kompass so lange gedreht wird, bis die Nordrichtung der Nadelwahre Nordrichtung ) mit der Kompass-nordrichtung übereinstimmt.

Foto: Andr eas

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