Tagebuch der Anden – Dorly und Frédéric Marmillod 1938–1959 -

Ein Bergsteiger- und Abenteurerpaar aus der Schweiz erzählt von seinen Erlebnissen in den höchsten Gipfeln der Anden vom Ende der 1930er- bis in die 1950er-Jahre. Frédéric Marmillod ist für das Pharmaunternehmen Sandoz unterwegs. Seine Frau Dorly, eine erfahrene und starke Bergsteigerin, begleitet ihren Mann auf seinen Hochtouren. Sie besteigt als erste Frau einige der gros­sen Gipfel der Anden: den Pico Bolívar in Venezuela, den Pico Cristóbal Colón in Kolumbien, den Cerro Santa Cruz in Peru, den Aconcagua in Argenti­nien sowie den Nevado Juncal und den ­Cerro Alto de los Leones in Chile. Dorly Marmillod wird zu einer der wichtigsten Figuren in der Geschichte des Frauen­berg­steigens der 1940er- und 1950er-­Jahre. Nur war das bisher kaum ­bekannt.

Die gemeinsamen Expedi­tio­nen des Paars bestechen nicht nur durch die sportlichen Leistungen, sondern auch durch den Stil und die Eleganz sowie durch die ­Unabhängigkeit, die gänzlich im ­Gegensatz zum «Kampfgeist» in den ­Alpenvereinen jener Jahre steht. In ­einer aussergewöhnlichen fotografischen ­Reportage und anhand ihrer umfassenden Reisetagebücher schildern die beiden ihr bewegtes ­Leben und ihre Erkundungen der Anden­gipfel.

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