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Cédric Lachat klettert seinen «Swissway to Heaven» erfolgreich zu Ende und Alex Rohr durchsteigt in Céüse eine 9a+-Route. Ausserdem: Mit Didier Berthod kehrt einer der ehemals besten Schweizer Kletterer zurück an den Fels – und wie.

Boulder

Giani Clément konnte im September am Steingletscher Haslital Paradise Lost (Fb 8B+) bouldern. Im August hatte er im Magic Wood dem bestehenden Problem La Grosse Tarlouze einen neuen Ausstieg hinzugefügt und damit Stil vor Talent (Fb 8C/+) erstbegangen. David van Allmen gelangen Erstbegehungen im Magic Wood, der Highball Maverick (Fb 8A+/B) und Black Adam(Fb 8A+). Ausserdem kletterte er dort noch Remembrance Of Things Past (Fb 8B+). Nico Secomandi hatte im Juli den eindrucksvollen Highball The Wizard (Fb 7C) im Magic Wood geklettert. Im September gelang ihm ebenfalls der Highball Maverick (Fb 8A+/B), die vermutlich erste Wiederholung. Ausserdem boulderte er noch Hades (Fb 8A+). Ishan Bhardwaj aus Zürich kletterte in der Schöllenenschlucht Lost for words und Dulcifer sit (beide Fb 8A+).

Routen

Samuel Ometz aus Fully hat im September mit Black Beauty in Dossen seine vierte 9a im Jahr klettern können. Im August hatte er ausserdem Yeah Man (8b+, 300 m) (7a+, 7b+, 7b+, 7c, 8a+, 8a, 8a, 8b+, 7a) in den Gastlosen nach einigen Tagen des Ausboulderns durchgestiegen. Black Beauty (9a) war im August vom Zermatter Patrik Aufdenblatten erstbegangen worden. Marco Müller1 aus Küssnacht am Rigi konnte Anfang September in Argentière in nur vier Versuchen La Prophetie des Grenouilles (9a) klettern. Ende Juli hatte er in Céüse bereits Le Cadre nouvelle (9a) abhaken können. Philipp Geisenhoff gelang in Céüse im Juli La part du diable (8c+). Sascha Lehmann kletterte Anfang September in Gimmelwald Inferno (9a). Der mittlerweile als Schweizer Meister gekürte Walliser Dylan Chuat hat Anfang August mit La Prophétie des Grenouilles seine erste 9a klettern können. Kurz darauf konnte er auch Cabane au Canada (9a) in Rawyl durchsteigen.

Wände

Cédric Lachat2 konnte im August trotz Verletzung sein grosses Projekt Swissway to Heaven mit der Begehung von WoGü (8c, 250 m) zu Ende bringen. Am Eiger kletterte er mit Tobias SuterOdyssee (8a+, 1400 m), ebenfalls mit ihm dann im Lauterbrunnental The Fly (8c, 550 m). Mit Melissa Le Nève kletterte er Yeah Man (8b+, 330 m) in den Gastlosen, mit Fabian Dugit kletterte er an den Wendenstöcken Zahir (8b+, 300 m); WoGü, mit Nina Caprez2, bildete nun den krönenden Abschluss. Yannick Glatthard3,Silvan Schüpbach4 und Matteo della Bordella konnten an der Nordwand des Grossen Wellhorns die Neutour Ying Yang (8b, 400 m) erstbegehen. Anfang August hatte Yannick bereits gemeinsam mit Jonas Schild im Rätikon die Headless Children (8b, 250 m) klettern können. Nach zwölf Jahren im Kloster hat der vormalige Profi und Rissspezialist Didier Berthod5 den Fels wiederentdeckt und am Petit Clocher du Portalet im Mont-Blanc-Massiv zwei neue Routen geschaffen: La promesse de l’aube (8c?, 150 m), eröffnet mit Jean-Elie Lugon und Fred Moix, die die bestehende Les Pique-Niqueurs (7b+, 150m) kreuzt, und L’histoire sans fin (8b+?, 150 m), erstbegangen mit Justin Marquis sowie Fabian Borter.

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