Tod eines grossen Himalayisten

Der Genfer Bergführer Stéphane Schaffter kam bei einer Expedition im Zanskar, im Nordwesten von Indien, ums Leben. Er wurde bei einer Gebirgsbachüberquerung fortgerissen, erklärte sein Begleiter Yanick Flugi in einem Communiqué. Das Drama ereignete sich am 24. Juli im Rahmen einer Expedition anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Genfer SAC-Sektion.

Stéphane Schaffter war bereits seit 35 Jahren als Bergführer tätig und begeisterte sich für Zanskar und seine jungfräulichen Gipfel, das er als «paradiesische Ecke der Erde» bezeichnete. 2011 begleiteten ihn neun junge Genfer Alpinisten, um drei unberührte 6000er-Gipfel per Ski zu erklimmen. Ausserdem bestieg er 2014 als Erster den Sonam Ri, ebenfalls ein 6000er der Region, mit einer Gruppe junger Rider.

Wir werden ihm in unserer nächsten Ausgabe eine Hommage widmen.

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