Vorwort

Hinweis: Dieser Artikel ist nur in einer Sprache verfügbar. In der Vergangenheit wurden die Jahresbücher nicht übersetzt.

Wir übergeben hiermit der Oeffentlichkeit den fünften Band des Schweizerischen Alpenclubjahrbuches.

Zunächst sprechen wir unsern geehrten Clubgenossen unsern verbindlichsten Dank für die zahlreichen Beiträge aus, wodurch es möglich war, diesem Band eine bedeutende Reichhaltigkeit zu geben. Wenn wir uns erlaubt haben, in den freien Fahrten manches abzukürzen und wegzulassen, so geshah dies eben um mehr Arbeiten aufnehmen zu können und betrafen solche Abkürzungen entweder Partien, welche Wiederholungen von schon Beschrie-benem gewesen wären, oder Unwesentliches, das wegbleiben konnte ohne die Arbeiten zu entstellen. Einige derselben mussten wir des Raumes wegen vorläufig zurücklegen.

Dennoch wird die Critik auszusetzen haben, dass gerade die Abtheilung der freien Fahrten, diesmal im Verhältnis s zu den andern zu gross geworden sei. Es würde sehr umständlich sein, alle Gründe anzuführen, welche dies veranlassten, ein Hauptgrund war aber das unregelmässige Einlaufen der Arbeiten. Wir mussten drucken was da war, und als später Sachen kamen, die nicht liegen bleiben konnten, weil wir die Verfasser speziell darum angesprochen, war die Rubrik eigentlich schon genügend vertreten. Man wird indess bemerken, dass so, wie die Fahrten gruppirt sind, verschiedene Gebiete dadurch ziemlich abgeschlossen werden.

VIII

" Wir möchten nun für das folgende Jahrbuch, dessen Redaction uns noch zukommt, folgende Wünsche aussprechen.

Die Manuscripte sind gefälligst zu rechter Zeit einzusenden, damit eine Uebersicht möglich ist.

Das Clubgebiet ist etwas mehr zu bedenken.

In dem nächsten Bande müssen populär wissenschaftliche Aufsätze zahlreicher sein.

Die kleineren Mittheilungen sollten zahlreicher und vielseitiger werden.

In den freien Fahrten sind solche Gebiete und Puncte, die als erforscht und abgeschlossen angesehen werden können, nur dann zu behandeln, wenn dabei eine andere Seite als die blösse Tour die Hauptsache ist.

Derselbe Verfasser sollte der Regel nach in derselben Hauptabtheilung des Buches nur einmal vorkommen.

Eingesandte Arbeiten sollten stets nach Inhalt und Form so abgerundet und vollendet sein, dass die öffentliche und andere Critik daran nichts Wesentliches auszusetzen oder zu verbessern fände. Das erfordert die Stellung des Vereines nach aussen.

Endlich bittet man noch, alles das zu vermeiden, was persönlich verletzen, zu Reklamationen führen kann u.s.w. Wenn man bedenkt, wie die Redaction, die ihre Zeit sehr nöthig hat, endlose Correspondenzen über solche Sachen führen muss, die oft das Briefporto nicht werth sind, so wird man ihr nicht verargen, wenn sie in Zukunft unbarmherzig streicht, was zu dergleichen Veranlassung gibt.

Wir sprechen diese Wünsche aus, ohne jemanden speciell im Auge zu haben als allgemeine Grundsätze im Interesse unserer Vereinsschrift und des Vereines selbst. Unsern Clubgenossen wünschen wir zu neuen Fahrten Glück auf!

G. Theobalä.

I:

Fahrten im Clubgebiet.

Schweizer Alpenclub.

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