Wintermorgen

Hinweis: Dieser Artikel ist nur in einer Sprache verfügbar. In der Vergangenheit wurden die Jahresbücher nicht übersetzt.

Von Hans Zumbrunn.

Nach grauem Gewimmel schimmert der Himmel in zartestem Froste, bläulich und kalt.

Die Sonnenpfeile huschen in Eile von Bergen und Hängen hinunter zum Wald.

In mächtiger Fülle lastet die Hülle gewoben aus blendendem Flockenschaum.

Die Tannen neigen die Äste und schweigen, erahnend den kommenden Frühling im Traum.

Auf Hügel und Aue, wohin ich schaue, leuchtet und glitzert des Bergwinters Pracht.

Da jauchzt die Seele und aus der Kehle ringt sich der Freude Gestammel mit Macht.

In flimmernde Weiten die Skier gleiten und schneiden die stäubende, flüchtige Spur.

Ich beuge, schwinge, juble und singe:

mein bist du, du reine, du weisse Natur.

Vili

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